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Geplantes Zentrum für Fotografie Rhein oder nicht Rhein

Warum die Finanzierung eines Zentrums für Fotografie durch den Bund ein Affront für die Kulturstaatsministerin ist.
aus DER SPIEGEL 3/2020
Foto:

Schöning/ imago images

Das Geld ist erstaunlicherweise schon genehmigt, eine ganz exakte Summe, nur wirkt alles andere noch verschwommen.

Mit 41,5 Millionen Euro will sich der Bund am Bau eines Deutschen Fotoinstituts beteiligen. Das ist die gute Nachricht – und zugleich Ursprung eines beinahe absurden politischen Konflikts. Die Front verläuft irgendwo zwischen einer Interessengemeinschaft von Politikern sowie Künstlern einerseits und der Kulturstaatsministerin andererseits. Beide Seiten wollen bestimmen, wie eine solche neuartige Einrichtung auszusehen hat.

Bisher stellt sich die Lage so dar: Die nationale Anlaufstelle in Sachen Fotografie (und vor allem Fotokunst) muss zwar erst gegründet werden. Ein Datum dafür steht noch nicht fest. Fließen soll das Geld aber – so gab es der Haushaltsausschuss im November vor – nach Düsseldorf. Dort soll das Institut angesiedelt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen sagte schnell die Kofinanzierung zu.

Düsseldorf scheint als Heimat einer solchen Einrichtung naheliegend, immerhin gilt die Stadt bereits als Fotometropole. An der dortigen Akademie wurden heute weltbekannte Fotokünstler ausgebildet, Leute wie Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff, Thomas Struth. Lauter Superstars.

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