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AUSWAHL Richard Beek: »Gesichter der Nacht«.

aus DER SPIEGEL 34/1966

Ein kommunistischer Funktionär

in Ungnade, einst Kriegsheld und KZler, schlagt sich, beschattet schon, im Budapest von 1955 eine trostlose Nacht um die Ohren, ehe er sich ohne Aufbegehren zur Liquidierung stellt: Die Partei frißt ihre Kinder. Jene zwölf Stunden indes bringen in Rückblenden, Reflexionen und Gedankenspielen seine und seiner Leute ungute Vergangenheit lebhaft herauf. Der begabte Roman-Erstling ist eine Joyciade über ein Thema von Koestler - aber durch exzessive Schreibe hundert Seiten zu lang. Einziger Edelmensch: ein Priester. (S. Mohn; 352 Seiten; 24 Mark.)

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