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Rock aus Detroit

aus DER SPIEGEL 15/1980

Mitte der sechziger Jahre feierte er Erfolge, danach war es ruhig um Mitch Ryder, den ersten großen Rocksänger aus Detroit. Doch im Oktober 1979 begann, nach über zehn Jahren, sein Comeback: Die WDR-»Rockpalast«-Redaktion bestellte den vergessenen Sänger zur letzten TV-Rocknacht nach Europa. Anlaß: Ryders neue LP mit dem ironischen Titel »How I Spent My Vacation« -- zu deutsch: »Wie ich meinen Urlaub verbracht habe.« Den verbrachte der Rockstar, unter anderem, an den Fließbändern der »Motor City«. Nun startet der Unermüdliche eine Tournee durch die Bundesrepublik, und eine neue LP ist auch angesagt; Titel: »Naked but not dead«. Ryder, 34, über seine Heimatstadt: »Obwohl der sogenannte Detroit-Sound nur ein gewaltiger Mythos ist, steht er doch für etwas Existentes. Für die Frustrationen und Energien der hiesigen Arbeiter.« Ob er's ein zweites Mal schafft?

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