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AUSWAHL Rodolphe Töpffer: »Genfer Novellen«.

aus DER SPIEGEL 19/1965

Die empfindsamen, aber auch

heiter-vernünftigen Helden des Schweizer Erzählers und Zeichners Töpffer (1799 bis 1846) gehen müßig, wandern über Alpenpässe, lernen bei Feuersbrünsten oder Schneestürmen sittsame Mädchen lieben und finden auch noch angstvollen nächtlichen Irrgängen heil wieder heim: »Diese Krisis tat mir sehr gut. Ich vergaß meine Liebe und fand meinen Hut wieder.« Goethe schätzte Töpffers biedermeierlichromantische Kleinkunst. Weil sich Unmoderneres heute kaum denken läßt, hat sie schon fast wieder Chic. (Diogenes; 416 Seiten; 12,80 Mark.)

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