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Schallplatten: Mao mit Musik

aus DER SPIEGEL 43/1976

Mit einer Langspielplatte »Lieder gegen den imperialistischen Krieg« macht der junge Kölner Verlag »Neue Welt« auf sich aufmerksam: Songs von Tucholsky, Weinert, Eisler und Brecht werden, teils textlich bearbeitet, vom »Neue Welt«-Verleger Wolfgang Hamm für die maoistische Rotfront und »gegen die Supermächte USA und SU« reklamiert. Hamm, Linksaußen im westdeutschen Musikvertrieb, liefert neben vier eigenen LPs bislang vor allem Importe aus China: 20 Spiel- und Dokumentarfilme sowie 20 Platten mit »Liedern der Revolution«, Peking-Opern, Klaviermusik ("Geschichte einer roten Signallaterne") sowie Folklore.

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