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Selena Gomez Kämpferisch und lebensfroh

aus DER SPIEGEL 42/2022
Foto:

Stefania D'Alessandro / Getty Images

»Ich weiß, dass dies der An-fang für mich ist«, sagt Selena Gomez, 30, im Trailer zu der Dokumentation »Selena Gomez: My Mind & Me«. Eine erstaunliche Aussage für eine Frau, die schon mit zehn Jahren ihre Schauspielkarriere begann und den größten Teil ihres Lebens als Star verbracht hat. Gomez wird heute für ihre Rolle in der Serie »Only Murders in the Building« nicht mehr nur von Teens, sondern auch von einem erwachsenen Publikum gefeiert. Aber sie steht auch als Person in der Öffentlichkeit, deren Probleme nicht hinter einer Glamour-Fassade verschwinden. 2020 gab sie bekannt, unter einer bipolaren Störung zu leiden, sie hatte sich wegen Angstzuständen und Depressionen behandeln lassen. Außerdem wurde bei ihr die Autoimmunerkrankung Lupus diagnostiziert, Gomez brauchte eine neue Niere. Dazu kam eine schwierige Beziehung mit dem Sänger Justin Bieber. In einem Interview mit dem Magazin »Elle« sagte sie dazu im vergangenen Jahr: »Mein Lupus, meine Nierentransplantation, Chemotherapie, meine psy­chische Erkrankung, ein sehr öffentlich ausgelebter Herzschmerz – all das hätte mich eigentlich fertigmachen müssen.« In »My Mind & Me« (zu sehen ab 4. November bei dem Streamingdienst Apple TV+) zeigt Gomez sich erneut als fragile Person. Tränen fließen, man sieht sie ungeschminkt und krank. Aber eben auch ziemlich kämpferisch und lebensfroh: »Alles, was ich durchgemacht habe, wird bleiben«, sagt sie. »Ich schließe jetzt nur Freundschaft damit.«

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