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Kino in Kürze »Shoppen«

aus DER SPIEGEL 19/2007

erzählt von einem Kennenlern-Quickie als tragikomischer Lachnummer - neun Männer und neun Frauen suchen bei einem sogenannten Speed-Dating einen Partner fürs Leben oder für die nächste Nacht. In jeweils nur minutenkurzer Redezeit entlarven sich die Großstadt-Singles als miese Angeber oder triumphieren als aufblühende Mauerpflanzen: Mit diesem eher klapprigen Story-Skelett und viel Witz und Tempo brachte es der Debütspielfilm des Regisseurs Ralf Westhoff bereits bei den Hofer Filmtagen im vergangenen Herbst zum Publikumserfolg. Westhoff, 37, ist ein Selfmade-Kinomacher, der nie eine Filmhochschule besucht und die meisten seiner Schauspieler in der Münchner Kleintheaterszene zusammengetrommelt hat. Nach dem Riesenerfolg von »Sommer vorm Balkon« markiert »Shoppen« auch die Rückkehr eines lange Zeit verfemten Genres ins Kino: Die deutsche Beziehungskomödie erwacht zu neuem, rasantem Leben.

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