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Von der Sonne geküsst Süditalienisches Flair in Apulien

Meerblauer Himmel, verträumte Hafenstädte und unberührte Natur: Die süditalienische Region Apulien ist reich an bezaubernden Orten. In der malerischen Landschaft erstrecken sich Olivenhaine, Pinien, Weinreben und jahrhundertealte Gemäuer. Auch die apulische Küche überzeugt mit weltbekannten Weinen und landestypischen Köstlichkeiten. Für eine Reise dorthin gibt es jede Menge Gründe.
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Region Apulien
Region Apulien
Vico del Gargano

Vico del Gargano

Foto: Carlos Solito

Im Stiefelabsatz von Italien liegt die Region Apulien mit ihren sechs Provinzen Foggia, Bari, Barletta-Andria-Trani, Tarent, Brindisi und Lecce. Zwischen Ionischem Meer und Adria dehnt sich auf insgesamt 865 Kilometern eine schier endlose Küstenlandschaft. Die Gemeinde Vico del Gargano gehört zur Provinz Foggia und liegt direkt vor der Küste am Adriatischen Meer. Sie grenzt an die Wälder des Gargano-Nationalparks und das Gebirge Monte Gargano.

Die Tremiti-Inseln nördlich der Halbinsel sind ein Paradies für Naturliebhaber. Lesina und Varano, die beiden großen Seen des Gargano, eignen sich ausgezeichnet für Vogelbeobachtungen und Bootsausflüge. Wer nach Apulien reist, erlebt Süditalien in seiner ursprünglichen Form.

Für Outdoor-Begeisterte bleiben in Apulien keine Wünsche offen

Fahrrad, Sonne und Meeresbrise: Am Leuchtturm von Punta Palascia treffen Ionisches Meer und Adria aufeinander

Fahrrad, Sonne und Meeresbrise: Am Leuchtturm von Punta Palascia treffen Ionisches Meer und Adria aufeinander

Foto: Gaetano Giordano

Doch die Region hat weit mehr zu bieten als atemberaubende Natur. Das ganze Jahr über finden in Apulien Konzerte und Veranstaltungen statt. Auch sportliche Aktivitäten kommen auf den unzähligen Wander- und Radwegen nicht zu kurz. Wer seinen Urlaub gerne aktiv verbringt, ist in Apulien genau richtig. Eine der schönsten Fahrradstrecken Süditaliens, die Ciclovia dell’Acqua, führt entlang der berühmten Trockenmauern über das Apulische Aquädukt. Für einen Zwischenstopp lohnt sich der Botanische Garten "Pomona Gardens" in Cisternino mit seiner Sammlung an Zitrusgewächsen, Granatäpfel- und Feigenbäumen.

Ein Bauwerk von archaischer Schönheit

Inmitten wilder Orchideenfelder auf einem sanften Hügel liegt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Apuliens: die geheimnisvolle mittelalterliche Festung Castel del Monte. Das architektonische Meisterwerk wurde einst von Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen gebaut und trägt seit 1996 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. Der achteckige Grundriss ist nur eine der vielen Besonderheiten des imposanten Bauwerks.

Das Castel del Monte

Das Castel del Monte

Foto: Gaetano Giordano

Weiße Stadt inmitten von Olivenhainen

Der Adriaküste Richtung Süden folgend, gelangt man zu den Hafenstädten Brindisi und Bari. Die Landschaft des Salento ist geprägt von uralten Olivenbäumen, Weinbergen und den für Apulien typischen Masserien. Das satte Grün der Umgebung erinnert an eine Bilderbuchlandschaft. Viele der aus dem 16. Jahrhundert stammenden herrschaftlichen Gutshöfe mit dazugehörigem Land wurden inzwischen in Hotels oder Wellness-Ressorts umgewandelt. In den außergewöhnlichen Unterkünften lässt es sich besonders gut entspannen. Mit über 60 Millionen Olivenbäumen ist die Region Apulien ein Hauptlieferant für italienisches Olivenöl.

Eine alte Masseria in Ostuni

Eine alte Masseria in Ostuni

Foto: Gaetano Giordano

Die Stadt Ostuni gehört zur Provinz Brindisi und macht ihrem Namen als La Citta Bianca, die weiße Stadt, alle Ehre. In dem malerischen Ort können Reisende die weiß getünchten Häuserfassaden und die prächtige gotische Kathedrale bewundern. Durch die verwinkelten Gassen der Altstadt gelangt man schließlich zum höchsten Punkt Ostunis und genießt einen einzigartigen Ausblick auf die naheliegende Adria.

Auch Apuliens pulsierende Hauptstadt Bari ist ein beliebtes Reiseziel und die zweitgrößte Stadt Süditaliens. Ihr Hafen und die Gassen der mittelalterlichen Altstadt laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Charme verträumter Hafenstädte

Im Hafen von Taranto am Ionischen Meer liegt die etwa 1000 Jahre alte Burg Castello Aragonese aus der Zeit der Aragonier. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ihre derzeitige Form wurde im Jahr 1492 fertiggestellt.

Castello Aragonese di Taranto.

Castello Aragonese di Taranto.

Foto: Samuele Gallini

Kultur und ursprüngliche Entdeckungen

Apulien ist reich an kulturellen Schätzen. Trulli, die für die Region typischen kegelförmigen Rundhäuser aus geschichtetem Kalkstein, prägen den Landstrich der Selva und erinnern an eine Märchenlandschaft. Die Kleinstadt Alberobello südlich von Bari gilt als die Hauptstadt der Trulli. Die ältesten Häuser sind über 300 Jahre alt und wurden aufgrund ihres herausragenden universellen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Mit dem Fahrrad unterwegs vor den Trulli in Alberobello

Mit dem Fahrrad unterwegs vor den Trulli in Alberobello

Foto: Paolo Petrignani

Die Umgebung bietet eine Auswahl an Fahrradtouren aller Schwierigkeitsgrade. Vom nahegelegenen Parco delle Gravine schlängelt sich ein wunderschöner Radweg entlang stillgelegter Bahnlinien und der eindrucksvollen Schluchten von Laterza.

Geheimnisse der traditionellen Kochkunst

Ein weiteres Highlight ist die ausgezeichnete apulische Küche mit ihren vielen Spezialitäten. Wer in den Genuss authentischer Orecchiette kommen möchte, ist in Apulien genau richtig. Die Form der Pasta erinnert an kleine Öhrchen. Hausgemacht passen Orecchiette fast zu jeder Sauce.

Mit Ricotta und Zucchiniblüten schmecken die Orecchiette besonders gut

Mit Ricotta und Zucchiniblüten schmecken die Orecchiette besonders gut

Foto: Carlos Solito

Die Küche Apuliens: Heimat von Focaccia, Burrata und Bombette

Die Kunst der Burrata-Produktion beherrscht man in Apulien par excellence. Der Käse mit dem weichen Herz ist in Süditalien zu Hause. Wer in die Geheimnisse der Käseherstellung eingeweiht werden möchte, kann an einem der zahlreichen Workshops, etwa in der Masseria Didattica, teilnehmen.

Zartschmelzender Burrata schmeckt cremig und lieblich

Zartschmelzender Burrata schmeckt cremig und lieblich

Foto: Andrea Ruggeri

Das landestypische Gericht Tiella Barese ist nach seiner Heimatstadt Bari benannt und besteht aus Muscheln, Zwiebeln, Kartoffeln, Reis und Tomaten. Auch Weinliebhaber kommen in Apulien auf ihre Kosten. Wer bei dem Duft frischgebackener Focaccia nach der passenden Begleitung sucht, wird schnell fündig. Apulien gilt dank seines mediterranen Klimas als bedeutende Weinregion. Die wichtigsten Rebsorten sind Primitivo, Negroamaro und Nero di Troia. Die tiefdunklen und vollmundig-samtigen Rotweine sind ein Genuss für alle Sinne.

Focaccia frisch aus dem Holzofen

Focaccia frisch aus dem Holzofen

Foto: Andrea Ruggeri

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