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»Sumpfmusik« aus Louisiana

aus DER SPIEGEL 29/1989

Im Sumpfland des tiefen Südens der USA, in South Louisiana, sind die Cajuns zu Hause: Nachfahren eines versprengten Trupps französischer Einwanderer, die ein eigentümlich antiquiertes Französisch sprechen und abgeschieden vom Rest Amerikas eine unverwechselbare Musik geschaffen haben. Die Wurzeln der Cajunmusik sind Liedgeschichten, die nach der Arbeit gesungen wurden und von der alten Heimat erzählen. Oft bilden mehrere Familienangehörige den Kern einer Band, wobei die Fiedel und das (von deutschen Einwanderern eingeführte) Ackordeon dominieren. Der Münchner Schallplattenverlag »Trikont - Unsere Stimme« hat jetzt auf drei LPs eine vorzüglich kommentierte Anthologie zusammengestellt, die auch Zydeco, die schwarze Spielart der Cajunmusik, umfaßt. »Swamp Music« (Sumpfmusik), so nennen die Cajuns selbstironisch ihre Musik - und das ist auch der Titel der LP-Sammlung.

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