»The Power of the Dog« Westernstar Sam Elliott nennt Oscarfavoriten ein »Stück Scheiße«

Der Netflix-Western »The Power of the Dog« ist für 12 Oscars nominiert. Der Schauspieler Sam Elliot, selbst westernerfahren, lästert dennoch mit drastischen Worten über den Film – besonders über die Cowboydarsteller.
Westernstar und Podcast-Wüterich Sam Elliott (bei der Oscarzeremonie 2019)

Westernstar und Podcast-Wüterich Sam Elliott (bei der Oscarzeremonie 2019)

Foto: Frazer Harrison / Getty Images

Der US-Schauspieler Sam Elliott (»A Star Is Born«, »The Big Lebowski«) hat für den Netflix-Western und Oscarfavoriten »The Power of the Dog« nur Verachtung übrig. »Warum zur Hölle dreht sie diesen Film in Neuseeland und nennt das Montana?«, wunderte sich der 77-Jährige, der selbst in einigen Western mitgespielt hat, im Podcast »WTF with Marc Maron « über Regisseurin Jane Campion. Diese sei »nebenbei gesagt eine brillante Regisseurin, ich liebe ihre Arbeit, ihre vorausgegangene Arbeit. Aber was zur Hölle weiß diese Frau von da unten, Neuseeland, schon über den amerikanischen Wilden Westen?«, fragte Elliott.

Für ihn sei das Westerndrama mit Kirsten Dunst und Benedict Cumberbatch ein »Stück Scheiße«, sagte Elliott, der während des Gesprächs bei verschiedenen Themen Schimpfwörter verwendete. Die Szenen mit Cowboys mit freiem Oberkörper hätten ihn an die Chippendale-Tänzer erinnert.

Benedict Cumberbatch and Jesse Plemons im Netflix-Western »The Power of the Dog«

Benedict Cumberbatch and Jesse Plemons im Netflix-Western »The Power of the Dog«

Foto:

LMKMEDIA / ddp images

Elliott schlüpfte für Filme wie »Tombstone« oder »The Big Lebowski« in die Cowboyrolle. Für seine Nebenrolle in »A Star Is Born« wurde er für einen Oscar nominiert. »The Power of the Dog« wurde von vielen Kritikern sehr gelobt und geht dieses Jahr mit zwölf Nominierungen ins Oscar-Rennen.

dpa/nga
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