"Alaska"-Show Sarah Palins TV-Karriere wird nicht verlängert

Schluss mit Jagen, Fischen und Bootfahren mit der Familie für die amerikanische Wählerschaft vor dem Fernseher: Sarah Palin kann sich in Zukunft nicht mehr mit einer Reality-Show im TV selbst vermarkten - es wird keine zweite "Alaska"-Staffel geben.

Fischen für die Kamera: Palin (Archivbild) präsentierte im TV ihre heißgeliebte Heimat
DPA

Fischen für die Kamera: Palin (Archivbild) präsentierte im TV ihre heißgeliebte Heimat


New York - Sarah Palins wohl beste Werbung bekommt keine zweite Auflage. Die Reality-Serie "Sarah Palins Alaska" mit der Vorzeigefigur der amerikanischen Ultrakonservativen wird nicht verlängert. Das berichtete "Entertainment Weekly".

So sollte am Sonntag die letzte Folge mit Palin als Goldwäscherin laufen. Die frühere Gouverneurin hatte in den acht Folgen nicht nur ihren kalten Heimatstaat, sondern auch sich ins beste Licht rücken können. Palin hatte für die Serie mit einem Kamerateam den größten Staat der USA bereist und das Leben im rauen Alaska vorgestellt.

Sie war bei Fischern und Jägern, in kleinen, fast nur mit dem Flugzeug erreichbaren Orten und in einsamen Wäldern. Dabei wurde die 46-Jährige als heimatverbundene, aber doch moderne, weltläufige Macherin präsentiert - wie gemacht für einen Werbespot als Präsidentschaftskandidatin.

Noch im Dezember hatte sie sich den Zorn von Tierschützern zugezogen, als sie ein Rentier schoss. Der Drehbuchautor Aaron Sorkin ("Eine Frage der Ehre"), ein bekennender Linker, nannte Palin "einen gedankenlosen Rowdy". Palin sagte hingegen: "Wir essen, also jagen wir auch. Und ich bin dankbar, dass ich meinen Kindern so biologisch einwandfreies Fleisch geben kann."

lgr/dpa



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