Aus für US-Arztserie "Dr. House" legt den Stock weg

House soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals".

dapd

Hamburg/Los Angeles - Nach acht Staffeln ist Schluss: In einer unter anderem bei Facebook veröffentlichten Erklärung haben die Produzenten und Hauptdarsteller David Shore, Katie Jacobs und Hugh Laurie das Ende der US-amerikanischen TV-Serie "Dr. House" bekanntgegeben: "Nach langen Überlegungen haben die Produzenten beschlossen, dass diese Staffel die letzte sein soll. Bis April haben wir 177 Folgen fertiggestellt. Das sind etwa 175 mehr, als 2004 erwartet."

Die Entscheidung sei schmerzhaft - aber schließlich sei die von Hugh Laurie gespielte Hauptfigur, der hinkende, am Stock gehende Arzt House, ein rätselhafter Typ - zu ihm würde es nicht passen, wenn er als letzter die Party verlasse, heißt es in dem Statement. Kevin Reilly, Präsident des zuständigen Senders Fox sagte in einer Stellungnahme, "mit Kloß im Hals" werde man die Entscheidung akzeptieren.

Schon lange war darüber spekuliert worden, wann und wie die international erfolgreiche TV-Serie "Dr. House" enden wird. Hauptdarsteller Hugh Laurie hatte bereits früher angedeutet, dass es nicht ewig weitergehen werde. Bereits 2011 nahm der 52-Jährige zu Gerüchten Stellung, es werde nur noch die achte Staffel gedreht. Weil es nicht allein von ihm abhänge, könne er dazu nichts sagen, so Laurie im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" - allerdings scheine es so zu sein, "dass die Lebenserwartung für erfolgreiche Serien in etwa acht Jahre betrage." Eine Einschätzung, die sich nun bestätigt hat.

In Deutschland sendet RTL die achte Staffel ab 6. März 2012.

sha

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Seite 1
frubi 09.02.2012
1. .
Zitat von sysopdapdHouse soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals". http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,814258,00.html
Ich weis gar nicht, wie man 8 Staffeln House gucken kann. Für mich war nach der 2ten Staffel schluss weil es immer das selbe Muster war: Patient mit unbekannter Krankheit (kurz vor´m sterben) wird eingeliefert - House macht einen auf "juckt mich kein bisschen" - House beleidigt seine Hilfsärzte - House weist die Hilfsärzte an, ungewöhnliche Untersuchungen anzuwenden - House streitet sich mit befreundetem Arzt und der Cheffin - House löst den Fall, kurz bevor der Patient stirbt. Natürlich gab es dazu noch einige Nebenschauplätze aber die waren meiner Meinung nach einfach nicht spannend genug. Zudem nervt mich bei vielen US-Serien diese permanente überdramatisierung. In jeder Folge kracht die Decke ein. Serien wie The Shield oder The Wire lassen sich einfach mehr Zeit und wirken daher auf mich wesentlich glaubwürdiger.
BlakesWort 09.02.2012
2.
Zitat von sysopdapdHouse soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals". http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,814258,00.html
Mach's gut altes House! Meiner Meinung nach sollten Serien besser auf fünf Staffeln beschränkt werden, dem Zuschauer würde viel Langeweile auf den letzten Metern entgehen zumal die USA ein wirklich riesiges Reservoir an außergewöhnlich guten Serien haben, von denen in Deutschland nur Insider etwas wissen.
LeToubib 09.02.2012
3.
Ich würde ohne "Cuddy" auch nicht mehr praktizieren wollen ...
tradtke 09.02.2012
4. E.R. und mehr...
15 Staffeln E.R. waren für mich klasse, fast zu kurz. Michael Crichton allerdings auch ein Ausnahmetalent. 11 Staffeln M.A.S.H. für Fans eine Freude. 8 Staffeln Dr. House sind mir schon deutlich zu lang(weilig). Schön, dass nun mal ein Ende gefunden wird. Hollywood neigt ja sonst dazu, ein Pferd nach dem Tode noch weiter zu reiten bis es unerträglich stinkt. Siehe z.B. Nip/Tuck ... gähn :-(
sttng 09.02.2012
5. the show must go on
Zitat von frubiIch weis gar nicht, wie man 8 Staffeln House gucken kann. Für mich war nach der 2ten Staffel schluss weil es immer das selbe Muster war: Patient mit unbekannter Krankheit (kurz vor´m sterben) wird eingeliefert - House macht einen auf "juckt mich kein bisschen" - House beleidigt seine Hilfsärzte - House weist die Hilfsärzte an, ungewöhnliche Untersuchungen anzuwenden - House streitet sich mit befreundetem Arzt und der Cheffin - House löst den Fall, kurz bevor der Patient stirbt. Natürlich gab es dazu noch einige Nebenschauplätze aber die waren meiner Meinung nach einfach nicht spannend genug. Zudem nervt mich bei vielen US-Serien diese permanente überdramatisierung. In jeder Folge kracht die Decke ein. Serien wie The Shield oder The Wire lassen sich einfach mehr Zeit und wirken daher auf mich wesentlich glaubwürdiger.
Oh, da haben Sie aber lange ausgehalten. Der geneigte Fernsehkonsument hätte bei dieser Erwartungshaltung schon nach drei Folgen ausschalten können. Es geht im Grunde gar nicht um die Diagnose oder um die Glaubwürdigkeit (welcher Patient wird schon von so vielen Ärzten versorgt? Und dann kaum nachvollziehbaren Verdachtsdiagnosen erst!), sondern der Weg ist das Ziel, und der dauert ob der sarkastisch-bösen Scherze humpelnderweise etwas länger. Und ob der etwas spaßarme "Schoki-"Foreman (nicht abwertend gemeint), dem seine alte Rolle besser zugeschnitten war, einen adäquaten Ersatz zur telegenen Cuddy darstellt, sei dahingestellt. Jedenfalls ist die finale Staffel um einige potentielle Konfliktherde kleiner und damit weniger unterhaltsam geworden. Daran ändern die neuen, bläßlichen Charaktere nicht viel.
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