Kritik an Weimar-"Tatort" Christian Ulmen entschuldigt sich für schlechten Ton

War der Fernseher zu leise? Oder das Hörgerät falsch eingestellt? Nein: Der Ton beim Neujahr-"Tatort" mit Christian Ulmen und Nora Tschirner war einfach schlecht. Dafür gibt es jetzt reuige Worte - und ein Versprechen.
Was hat er gesagt? Szene aus "Der irre Iwan" mit Tschirner, Ulmen (M.)

Was hat er gesagt? Szene aus "Der irre Iwan" mit Tschirner, Ulmen (M.)

Foto: ARD

Hamburg - Nora Tschirner hat es gewusst. "Leute, der Ton!", soll sie noch gemahnt haben. Doch es half alles nichts, die Warnungen der "Tatort"-Kommissarin wurden nicht beachtet - und dann war es zu spät.

Am Neujahrsabend wurde eine neue Folge der Krimireihe aus Weimar ausgestrahlt, Tschirner spielte darin zum zweiten Mal an der Seite von Christian Ulmen. Fast neun Millionen Zuschauer schalteten "Der irre Iwan" ein, für die ARD ein erfreuliches Ergebnis. Weniger erfreulich hingegen die Reaktionen einiger Zuschauer in zahlreichen Onlineforen.

Die Schauspieler hätten genuschelt, man habe nicht mehr als die Hälfte verstehen können, so haben sich unter anderem SPIEGEL-ONLINE-Foristen nach der Episode beschwert. Nun hat Hauptdarsteller Ulmen auf die Kritik reagiert: "Es tut mir leid", schreibt er auf seinem Facebook-Profil . Man hätte Nora mehr Beachtung schenken müssen, die ja schon im Vorfeld eindringlich gewarnt habe ("Ihr müsst echt was am Ton machen!").

Das Ton-Desaster sollte sich in einem denkbaren dritten Teil des Weimar-"Tatorts" aber nicht wiederholen. "Nächstes Mal gibt's den derbsten, best-abgestimmten Sound", schreibt Ulmen. "Nagelt mich drauf fest." An Noras Aussprache könne man zwar nicht viel machen. Er selbst werde nun aber Gesangsunterricht nehmen, frotzelte Ulmen.

Tschirner und Ulmen hatten am zweiten Weihnachtsfeiertag 2013 erstmals gemeinsam ermittelt, bei dem Debüt ging es um den Mord an einer Wurstfabrikantin. In der neuen Folge ging es um ein vertracktes Zwillings-Hin-und-Her (eine Rezension dazu lesen Sie hier).

vks