Fortsetzung von "Das Boot" Das ist der neue Kapitän

Die Besetzung für die Neuauflage von "Das Boot" steht: Die Darsteller sind meist Nachwuchstalente. Den neuen Kapitän spielt Rick Okon, bekanntester Name ist Robert Stadlober.

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Schmales Gesicht, stechender Blick, blasse Haut: Rick Okon kann man sich auch ohne Maske und Kostüm schon gut als U-Boot-Kapitän aus dem Zweiten Weltkrieg vorstellen. Am Dienstag stellte der Bezahlsender Sky auf dem Filmfest München das Ensemble für die Fortsetzung der TV-Serie "Das Boot" vor. Okon spielt darin den frisch zum Kapitänleutnant beförderten Klaus Hoffmann.

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"Das Boot": Das sind die Neuen an Bord

Der 28-Jährige war bisher in Fernsehserien wie "Großstadtrevier", "Einsatz in Hamburg", "Bella Block" und "Küstenwache" zu sehen. In der "Tatort"-Episode "Kartenhaus", die fleißig aus "Natural Born Killers" zitierte, spielte er 2016 eindrücklich einen jungen Wilden, der mehrere Morde begeht.

Nun tritt Okon in die Fußstapfen von Jürgen Prochnow, der in der Original-Serie als "Kaleu" zum Star wurde. In weiteren Rollen sind in der Fortsetzung die luxemburgische Schauspielerin Vicky Krieps zu sehen, die jüngst die Ehefrau von Karl Marx spielte ("Der junge Karl Marx"). Leonard Scheicher ("Finsterworld") spielt den Oberfunkmaat Frank Strasser, Robert Stadlober ("Sonnenallee", "Crazy") ist als Hinrich Laudrup an Bord von U-612.

Drehstart ist am 31. August in La Rochelle, weitere Drehorte sind Malta, Prag und München. Regie führt der Österreicher Andreas Prochaska, der im Kino mit dem Alpen-Western "Das finstere Tal" auf sich aufmerksam machte. Die mit 25 Millionen Euro budgetierte Produktion wird im Herbst 2018 in Deutschland, Österreich, Irland, Großbritannien und Italien ausgestrahlt.

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"Das Boot": Reise ans Ende des Verstandes

Die neue Serie basiert wieder auf einem Roman von Lothar-Günther Buchheim, der mit seinem Epos "Das Boot" auch schon die Vorlage für das Original geliefert hatte. Die Geschichte von "Das Boot - Die Serie" setzt 1942 direkt nach den Ereignissen des Vorgängers ein. Eine blutjunge Besatzung tritt ihre erste Feindfahrt in einem immer brutaler werdenden U-Boot-Krieg an. Währenddessen formiert sich im Hafen von La Rochelle die aufkommende Résistance.

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insgesamt 85 Beiträge
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nadennmallos 28.06.2017
1. Die Latte liegt ziemlich hoch ...
... aber warum nicht. Zumindest der Kapitän passt (so auf den ersten Blick. Ich bin gespannt, ob die neue Mannschaft es schafft die bisherige Crew zu toppen und, dass vor allem: Ob die "Atmo" stimmt.
virginia 28.06.2017
2. vielleicht sollte man
auch TITANIC als serie drehen. aber dieses mal sinkt sie nicht...waere doch was...
Mogel 28.06.2017
3. So´n Schnulli
Dem nimmt man nur Wasserschlachten im Kindergarten ab. Das wird eine schöne Pleite.
pejoachim 28.06.2017
4. Schade!
Das Boot ist einer der wenigen Romane, in denen deutsche Soldaten keine verdummten und brutalen Trottel sind. Dennoch trägt er wenig zur Erinnerungskultur bei. Unsere Eltern waren durchaus fasziniert vom Nationalsozialismus und haben ihn deshalb in ihrer Mehrheit mitgetragen. Aus ihren Irrtümern könnten wir viel lernen, aber die Literatur meidet dies. Mein Roman, der dies thematisiert, hat, obgleich er meines Erachtens "politisch korrekt" ist, wenig Beachtung gefunden. Wann endlich ist die Zeit reif, sich unvoreingenommen mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und eine Erinnerungskultur ins Leben zu rufen, die diesen Namen auch verdient hat?
stranzjoseffrauss 28.06.2017
5. Warum nicht mit den Originalschauspielern?
Wäre ein interessantes Experiment. Aber vermutlich hätte Claude Oliver Rudolph nicht mehr durch die Luke gepasst.
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