Deutscher Fernsehpreis Realitystars, Freudentränen und ein SPIEGEL-Kollege

Das ganze Spektrum des deutschen Fernsehens war in Köln zu erleben: Sänger Giovanni Zarrella wurde als ZDF-Moderator ebenso geehrt wie eine Magenta-TV-Comedy oder Football-Recken von ProSieben. Die Bilder des Abends.
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Preise gewinnen macht Freude: In den Kölner MMC Studios wurde am Mittwochabend der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Zu den Siegern zählte Joko Winterscheidt.

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Mit seinem ProSieben-Quiz »Wer stiehlt mir die Show?« erhielt Joko Winterscheidt die Auszeichnung für die beste Unterhaltungsshow – wie schon im vergangenen Jahr. »Ich hätte niemals gedacht, dass das wirklich realistisch möglich ist«, sagte der etwas verdatterte Winterscheidt über die gelungene Titelverteidigung.

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Mala Emde bejubelt den Preis in der Kategorie »Beste Comedy-Serie”. Die Schauspielerin spielt die titelgebende Helene, genannt Hell, in »Oh Hell«, einer achtteiligen Serie von Johannes Boss, die bei Magenta TV ausgestrahlt wird.

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Wie in der prämierten Sendung betrachtete Michael Bully Herbig auch bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises das Geschehen aus einem anderen Raum. Herbig wurde als Spielleiter von »LOL – Last One Laughing« ausgezeichnet.

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In Köln anwesend waren unter anderem Otto Steiner (links) und Volker Neuhoff (2. von rechts), die mit ihrem Team den Preis in der Kategorie »Beste Comedy/Late Night« für »LOL – Last One Laughing« entgegen nahmen. Die Sendung läuft bei Amazon Prime Video.

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Glückwunsch, lieber Kollege! SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen bekam den Fernsehpreis in der Kategorie »Bestes Infotainment« für die Folgen der WDR-Sendung »Konfrontation«, in denen er Robert Habeck und Karl Lauterbach traf.

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Als beste Informationssendung wurde das langlebige 3Sat-Format »Kulturzeit« ausgezeichnet.

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Aus der Ukraine zugeschaltet bedankte sich Journalistin Katrin Eigendorf für die Auszeichnung in der Kategorie »Beste Moderation/Einzelleistung Information« für die Berichterstattung zum Ukraine-Krieg.

Eigendorf widmete den Preis allen Reportern, die in dem vom Krieg gezeichneten Land arbeiten. Es sei sicherlich einer der Kriege, in dem »Propaganda und Desinformation eine überdurchschnittlich große Rolle« spielten, sagte sie. »Deswegen ist es wichtig, dass wir hier als Reporter, denen die Zuschauer auch vertrauen können, das zeigen, was hier wirklich passiert.«

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Die Preisgala wurde auch im Fernsehen übertragen und moderiert von Barbara Schöneberger. Die ließ es sich nicht nehmen, eine Gesangseinlage beizusteuern – gemeinsam mit Giovanni Zarrella, der selbst Sieger war: Der 44-Jährige, der im ZDF die »Die Giovanni Zarrella Show« präsentiert, wurde für die beste Einzelleistung als Unterhaltungsmoderator mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Sein erster Kommentar war: »Okay, das ist krass.« Später flossen Tränen.

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Auch er sang schon mit Schöneberger im Duett. Diesmal freute sich Comedian Bülent Ceylan mit seinem Team über die Auszeichnung in der Kategorie »Bestes Factual Entertainment« für »Don't stop the music« und »Don't stop the music Kids«.

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Auch für Cathy Hummels wurde der Deutsche Fernsehpreis Realität: Die Moderatorin bekam die Auszeichnung in der Kategorie »Beste Unterhaltung Reality« für »Kampf der Realitystars«.

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Starke Männer für den Sport: Für ihre Football-Berichterstattung auf ProSieben wurde das Team von »ran« prämiert.

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Schon am Dienstagabend wurden in einer gesonderten »Nacht der Kreativen« die meist eher im Hintergrund agierenden TV-Gewerke geehrt. Vereinzelte prominente Gesichter waren aber auch da zu sehen: Nora Nagel, Hanna Herbst, Jan Böhmermann und Markus Hennig bekamen den Preis in der Kategorie »Bestes Buch Unterhaltung« für »ZDF Magazin Royale«.

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Zu den größeren Siegern des Abends konnten sich die Regisseure Wolfgang Groos (links) und Tobias Baumann von »Faking Hitler« (RTL+) fühlen. Die Serie über den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher wurde zum einen als »Beste Drama-Serie« ausgezeichnet. Zudem wurde Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu, der den Kunstfälscher Konrad Kujau spielt, als bester Schauspieler gewürdigt.

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Bei den Schauspielerinnen holte sich Friederike Becht für ihre Rolle in »Schneller als die Angst« (ARD) den Fernsehpreis

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Oliver Berben mit dem Preis in der Kategorie »Bester Fernsehfilm«. Er konnte den Preis in seiner Funktion als Executive Producer für »Die Wannseekonferenz« entgegennehmen.

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Kein Wunder, dass Iris Berben sichtlich ergriffen war: Die 72-Jährige erhielt den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. »Es ist so schön«, sagte sie – und kämpfte mit den Tränen.

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