Versteckte Kamera Trump-Anwalt Giuliani wird im neuen Borat-Film vorgeführt

Borat 2 sorgt wenige Tage vor Veröffentlichung für Aufregung. Comedian Sacha Baron Cohen soll Rudy Giuliani mit versteckter Kamera in unvorteilhafter Pose auf einem Hotelbett gefilmt haben.
Rudy Giuliani soll unfreiwillig im neuen Borat-Film zu sehen sein

Rudy Giuliani soll unfreiwillig im neuen Borat-Film zu sehen sein

Foto: Charles Krupa / AP

Borat ist wieder da. Am kommenden Freitag erscheint der zweite Teil der Mockumentary von Comedian Sacha Baron Cohen. Für Aufregung sorgt der Film aber schon jetzt. Denn nun ist eine Filmszene im Detail zu sehen, die schon im Sommer für Schlagzeilen gesorgt hatte. Dabei ist Rudy Giuliani, der Anwalt von US-Präsident Donald Trump, in unvorteilhafter Pose auf einem Hotelbett neben einer Frau zu sehen.

Mit versteckter Kamera sei Giuliani gefilmt worden, wie er sich in Anwesenheit einer jungen Frau die Hand in die Hose steckt. Das berichten unter anderem der "Guardian" , die "Huffington Post"  und die Nachrichtenagentur Associated Press.

Die junge Frau soll sich zuvor bei Giuliani als Fernsehjournalistin ausgegeben haben. Bei der Frau handelt es sich um die Schauspielerin Maria Bakalova, die in Borat 2 die Tochter des Protagonisten Borat spielt. In dem Film gibt die Schauspielerin vor, mit Giuliani ein Interview führen zu wollen. Nach dem Gespräch für eine fiktive Nachrichtensendung flirtet die Frau mit Giuliani. Kurz darauf kommt es dann zu der Szene, die nun für Schlagzeilen sorgt. Giuliani und die Frau werden anschließen von Borat, gespielt von Sacha Baron Cohen, unterbrochen. Er rennt ins Zimmer und sagt: "Sie ist 15 Jahre alt. Sie ist zu alt für dich." Tatsächlich ist Schauspielerin Bakalova laut "Internet Movie Database"  24 Jahre alt.

Giuliani rief die Polizei

Die Szene wurde im vergangenen Juli in einem New Yorker Hotelzimmer gedreht. Bereits im Sommer war bekannt geworden, dass Giuliani die Polizei wegen des verdeckten Drehs gerufen hatte. Damals sagte Giuliani dem Boulevardportal "Page Six": "Da kommt dieser Typ reingerannt, der eine Art rosa Transgenderkleidung trug, einen pinken Bikini mit Riemen". Offenbar war Giuliani zu diesem Zeitpunkt nicht klar gewesen, um wen es sich bei dem Mann handelte.

Etwas Illegales ist Giuliani anhand der beschriebenen Szene wohl nicht vorzuwerfen. Allerdings könnten die Aufnahmen unangenehm für Donald Trump werden. Dass ein enger Vertrauter von ihm öffentlich vorgeführt wird, könnte sich auf den Wahlkampf des US-Präsidenten auswirken. Am 3. November steht die Präsidentschaftswahl an.

ptz/AP
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