»DSDS«-Einschaltquote Bohlen geht, die Zuschauer bleiben

Thomas Gottschalk statt Dieter Bohlen: Der Einschaltquote von »Deutschland sucht den Superstar« schadete es nicht. Über den Bildschirm gab es zudem Genesungswünsche von TV-Titan zu Pop-Titan.
Sängerin Maite Kelly, Thomas Gottschalk und Sänger Mike Singer vor dem DSDS-Halbfinale in Köln

Sängerin Maite Kelly, Thomas Gottschalk und Sänger Mike Singer vor dem DSDS-Halbfinale in Köln

Foto: Stefan Gregorowius / dpa

»Deutschland sucht den Superstar« funktioniert offenbar auch ohne seinen berüchtigtsten Juror Dieter Bohlen: Das Halbfinale bescherte dem Sender RTL am Samstagabend eine ordentliche Einschaltquote. Im Schnitt 3,22 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren an den Bildschirmen dabei, was bei mehr als dreistündiger Sendezeit einem Marktanteil von 11,8 Prozent entsprach.

Showmaster Thomas Gottschalk hatte den Platz des langjährigen Chefjurors Bohlen eingenommen, nachdem dieser seine Teilnahme am »DSDS«-Halbfinale und -Finale abgesagt hatte – offiziell krankheitsbedingt. Vor einigen Wochen hatte RTL angekündigt, dass Bohlens Zeit bei der erfolgreichen Castingshow nach fast 20 Jahren endet.

Gottschalk schickte Genesungswünsche über den Bildschirm: »Auch Titanen können stürzen, und das ist dem Dieter passiert. Wir wünschen ihm natürlich, dass er schnell wieder aufsteht. Gute Besserung.«

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Die Ausgabe am Samstag ohne Bohlen, aber mit Gottschalk konnte sich im Vergleich zur Vorwoche sogar verbessern: Am 20. März hatten 2,98 Millionen Leute eingeschaltet, der Marktanteil betrug 9,8 Prozent. Beim Halbfinale der vorangegangenen Staffel 17 im vergangenen Jahr waren es 3,67 Millionen und 11,2 Prozent, was also vergleichbar mit den diesjährigen Werten ist.

Am Samstagabend, pünktlich zum Halbfinale, hatte sich Bohlen auf Instagram zu Wort gemeldet. In einem Video  sagte der 67-Jährige, dass er »sehr zufrieden mit der Situation« sei. Er habe in den vergangenen Tagen »super viele Angebote bekommen«. Er fügte hinzu: »Ich plane Großes, ihr werdet von mir hören.« Konkreter wurde er nicht.

Davon, dass die Einschaltquote am Samstagabend vergleichsweise gut waren, könnte Bohlen direkt profitieren: Die »Bild«-Zeitung berichtete, dass sein RTL-Vertrag wohl eine Prämie vorsehe, wenn die Quote bei seinen Shows auf mehr als drei Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen steige. Bis 2022 solle der Vertrag ihm noch Geld einbringen.

Wie RTL verkündet hatte, wird Bohlen auch beim »Supertalent« künftig nicht mehr dabei sein. Hintergrund der Trennung könnte eine seriösere Neuausrichtung des Kölner Privatsenders sein.

lov/dpa
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