Fotostrecke

Emmys 2016: Mr. und Mrs. Underwood sind nominiert

Foto: HBO/ Sky

Emmys 2016 "Game of Thrones" mit den meisten Nominierungen

Die HBO-Serie "Game of Thrones" führt mit 23 Nominierungen das Kandidatenfeld beim wichtigsten Fernsehpreis der Welt an. Knapp gefolgt von der Mini-Serie "The People v. O.J. Simpson".

Die Emmys müssen 2016 auf einige Shows verzichten, die in den letzten Jahren nicht wegzudenken waren, wie etwa "Mad Men", "Parks and Recreation" und "Louie". Dadurch sind einige Plätze frei geworden: Der Newcomer "Mr. Robot" ergattert eine Nominierung als bestes Drama. Und die Netflix-Produktion "Master of None" debütiert bei den Comedy-Serien.

Die meisten Nominierungen insgesamt bekam dieses Jahr, wie auch im vorigen, die HBO-Serie "Game of Thrones" - insgesamt 23. Nur knapp dahinter liegt mit 22 Nominierungen die Mini-Serie "The People v. O. J. Simpson", sie erzählt von dem Mordprozess gegen den ehemaligen Footballspieler und Schauspieler O.J. Simpson.

Für die beste Drama-Serie wurden " Better Call Saul", "Downton Abbey", "Game Of Thrones", "Homeland", "House Of Cards", "Mr. Robot" und "The Americans" nominiert.

Um den Preis für die beste Comedy-Serie streiten sich dieses Jahr "black-ish", "Master of None", "Modern Family", "Silicon Valley", "Transparent", "Unbreakable Kimmy Schmidt" und "Veep".

Auf den Preis für die beste Mini-Serie können "American Crime", "Fargo", "Roots", "The Night Manager" und "The People v. O.J. Simpson" hoffen.

Als beste Hauptdarstellerin in einem Drama sind nominiert: Claire Danes ("Homeland"), Viola Davis ("How to Get Away with Murder"), Taraji P. Henson ("Empire"), Tatiana Maslany ("Orphan Black"), Keri Russell ("The Americans"), Robin Wright ("House of Cards").

Die Nominierten für den besten Hauptdarsteller in einem Drama: Kyle Chandler ("Bloodline"), Rami Malek ("Mr. Robot"), Bob Odenkirk ("Better Call Saul"), Matthew Rhys ("The Americans"), Liev Schreiber ("Ray Donovan") und Kevin Spacey ("House of Cards").

Um den Award für die beste Comedy-Hauptdarstellerin treten gegeneinander an: Ellie Kemper ("Unbreakable Kimmy Schmidt"), Julia Louis-Dreyfus ("Veep"), Laurie Metcalf ("Getting On"), Tracee Ellis Ross ("black-ish"), Amy Schumer ("Inside Amy Schumer") und Lily Tomlin ("Grace And Frankie").

Kandidaten für den besten Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie sind Anthony Anderson ("black-ish"), Aziz Ansari ("Master of None"), Will Forte ("The Last Man on Earth), William H. Macy ("Shameless"), Thomas Middleditch ("Silicon Valley") und der Vorjahressieger Jeffrey Tambor ("Transparent").

Zu den großen Verlierern in der Nominierungsrunde zählt einmal mehr " The Walking Dead", das nur in einer Make-up- und in einer Visuelle-Effekte-Kategorie ausgewählt wurde. Und für "Orange Is the New Black" gab es sogar nur eine einzige Nominierung: für das Casting.

Anders als "Downton Abbey" bekam die in diesem Jahr zu Ende gegangene Drama-Serie "The Good Wife" keine Abschiedsnominierung in einer Hauptkategorie. Auch Hauptdarstellerin Julianna Margulies bleibt eine letzte Nominierung verwehrt.

Mit Spannung wurden die Nominierungen in der Talkshow-Kategorie erwartet - nach dem Rückzug von Vorjahressieger Jon Stewart und dem Ende von vertrauten Formaten wie "The Colbert Report" und "Late Show with David Letterman". Colbert wurde als Letterman-Nachfolger nicht nominiert. Dafür sind neben vertrauten Namen wie Jimmy Fallon, Jimmy Kimmel und John Oliver auch "Real Time with Bill Maher" (HBO) und das beim Internetanbieter Crackle ausgestrahlte Format "Comedians in Cars Getting Coffee" mit Jerry Seinfeld nominiert.

Bei den Sendern war über Jahre war HBO der Platzhirsch bei den Emmys. Auch diesmal sammelte der Kabelsender die meisten Nominierungen, 94. Doch das sind deutlich weniger als im Vorjahr. Dafür gewann die Kabel-Konkurrenz der Fox-Tochter FX Networks hinzu (56 Nominierungen), und auch die Bedeutung der Streaming-Anbieter Netflix (54) und Amazon (16) bei den Fernsehpreisen wächst weiter.

gia
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.