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Preisverleihung: Die Emmy-Gewinner 2019

Foto: Chris Pizzello/ AP

Wichtigste TV-Auszeichnung "Game of Thrones" und "Fleabag" räumen bei Emmys ab

Keine Drama-Serie ist besser als "Game of Thrones", keine Serie witziger als "Fleabag": In den USA sind die Emmy Awards verliehen worden. Dabei gab es viele erste Male - und einen Rekord.

Die Fantasy-Serie "Game of Thrones" hat bei den US-Fernsehpreisen Emmys ihren eigenen Rekord erneut eingestellt: Die im Mai nach acht Staffeln zu Ende gegangene Serie gewann bei der Gala zwei Preise - beste Drama-Serie und bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für Peter Dinklage - zusätzlich zu den zehn Trophäen, die sie bereits zuvor in Nebenkategorien eingesammelt hatte.

Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen. Das ist Rekord. Peter Dinklage sagte in seiner Dankesrede: "Wir haben nur geschwitzt, und wir haben nur gelacht." Und: "Ich würde es sofort wieder machen."

Zu den weiteren Gewinnern der 71. Emmy-Verleihung zählten unter anderem die Serien "Fleabag", "Chernobyl", "The Marvelous Mrs. Maisel" und "Ozark". Zum Auftakt der Veranstaltung in Los Angeles sagte Schauspieler Bryan Cranston: "Fernsehen war nie größer, Fernsehen war nie wichtiger und Fernsehen war noch nie so verdammt gut."

"Fleabag" wurde als beste Comedy-Serie ausgezeichnet. Phoebe Waller-Bridge bekam zudem einen Preis für ihre Darstellung der Hauptfigur in "Fleabag" und für das beste Drehbuch einer Comedy-Serie.

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Zum besten Hauptdarsteller in einer Drama-Serie wurde der erstmals nominierte Billy Porter ("Pose") gekürt, er ist damit der erste schwarze, offen homosexuelle Schauspieler, der in dieser Emmy-Kategorie gewinnt. Bei den Frauen gewann Jodie Comer für ihre Rolle der Villanelle in "Killing Eve". Es ist der erste Emmy für Comer, sie setzte sich damit gegen Sandra Oh, Emilia Clarke, Robin Wright, Laura Linney, Viola Davis und Mandy Moore durch, die ebenfalls als beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie nominiert waren.

Enttäuschender lief der Abend für "Veep - Die Vizepräsidentin". Die Comedy-Serie war im Mai nach sieben Staffeln zu Ende gegangen und hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Emmys gewonnen. Diesmal war Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus für ihre Rolle als Präsidentin Selena Meyer in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie" nominiert. Sie musste sich allerdings zur Überraschung vieler Beobachter Waller-Bridge geschlagen geben.

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Preisverleihung: Die Emmy-Gewinner 2019

Foto: Chris Pizzello/ AP

Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24.000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zum vierten Mal in der Emmy-Geschichte gab es bei der starbesetzten Gala keinen Moderator.

Ein Überblick über die Emmy-Gewinner 2019 in den wichtigsten Kategorien:

  • Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie: Tony Shalhoub ("The Marvelous Mrs. Maisel")
  • Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie: Alex Borstein ("The Marvelous Mrs. Maisel")
  • Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie: Bill Hader ("Barry")
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie: Phoebe Waller-Bridge ("Fleabag")
  • Beste Comedy-Serie: "Fleabag"
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Michelle Williams ("Fosse/Verdon")
  • Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Jharrel Jerome ("When They See Us")
  • Bester Nebendarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Ben Whishaw ("A Very English Scandal")
  • Beste Nebendarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Patricia Arquette ("The Act")
  • Bester Fernsehfilm: "Black Mirror: Bandersnatch"
  • Beste Mini-Serie: "Chernobyl"
  • Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie: Peter Dinklage ("Game of Thrones")
  • Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie: Julia Garner ("Ozark")
  • Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie: Billy Porter ("Pose")
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie: Jodie Comer ("Killing Eve")
  • Beste Drama-Serie: "Game of Thrones"

Eine Liste mit sämtlichen Gewinnern und Nominierten finden Sie hier  auf der Homepage der Emmy Awards.

aar/dpa
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