"Game of Thrones"-Star Iwan Rheon spielt in Comicserie "Inhumans"

Iwan Rheon, bekannt als Finsterling Ramsay Bolton in "Game of Thrones", wird in "Inhumans" eine Hauptrolle übernehmen. Die US-Serie basiert auf der gleichnamigen Marvel-Comicreihe und startet im Herbst.

Iwan Rheon in "Game of Thrones"
ddp images/ INTERTOPICS/ LMKMEDIA/ HBO

Iwan Rheon in "Game of Thrones"


Iwan Rheon hat sich mit seiner Rolle als Bösewicht Ramsay Bolton in der TV-Serie "Game of Thrones" in die Riege der interessanten Nachwuchsdarsteller gespielt. Nach dem Tod seiner Figur meldet das Branchenblatt "Variety" jetzt, dass Rheon bei einer neuen Serie angeheuert hat: Er wird in "Inhumans" die Figur des Maximus spielen.

"Inhumans" basiert auf den gleichnamigen Marvel-Comics und befasst sich mit Figuren, die vorher Randfiguren im Universum des Comicverlags waren. 1975 bekamen die Superhelden um das Königspaar Black Bolt und Medusa ihre erste eigene Mini-Serie in Heftform, die wegen mangelnden Erfolgs bald wieder eingestellt wurde. Erst mit einer erfolgreichen Neuauflage von 1998 traten die "Inhumans" aus dem Schatten ihrer berühmteren Kollegen. Aktuell gehören die verschiedenen "Inhumans"-Titel zu den erfolgreichsten Heftserien von Marvel.

Die ersten beiden Episoden der TV-Serie sollen schon im Sommer in IMAX-Kinos in den USA ihre Premiere feiern. Ab September 2017 wird die komplett mit IMAX-Kameras gefilmte Serie dann vom US-Kanal ABC ausgestrahlt werden. Wann die Serie in Deutschland zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

Iwan Rheon spielt in "Inhumans" die Rolle von Maximus, den von Wahnsinn befallenen Bruder Black Bolts, der nach außen freundlich wirkt, in Wahrheit aber finstere Pläne schmiedet. Rheon fügt seiner Vita damit einen weiteren Bösewicht hinzu, für die er in den vergangenen Jahren bekannt wurde.

Für den britischen TV-Film "Adolf the Artist" schlüpft er in die Rolle des jungen Adolf Hitler. Der Film soll im Frühjahr ausgestrahlt werden. In der britischen Sitcom "Vicious" über ein alterndes schwules Paar spielte er bis 2016 ebenfalls eine Nebenrolle. Bekannt wurde Rheon als übernatürlich begabtes Londoner Problemkind in der britischen Serie "Misfits".

kae

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
Leser161 22.02.2017
1. Toll
Kann man eigentlich auch Artikel schreiben ohne zu spoilern? Oder ist das irgendwie ein Werbeplann damit ihr alle bloss möglichst immer direkt in Originalsprache bei HBO gucken, statt im Free-TV?!
.patou 22.02.2017
2.
Einer der wenigen Schauspieler, bei dessen Rollen ich zukünftig wohl immer damit rechnen werde, dass er seinen Mitspielern irgendetwas Fürchterliches antut. Selbst wenn er Gandhi spielen würde.
dent42 22.02.2017
3.
Zitat von Leser161Kann man eigentlich auch Artikel schreiben ohne zu spoilern? Oder ist das irgendwie ein Werbeplann damit ihr alle bloss möglichst immer direkt in Originalsprache bei HBO gucken, statt im Free-TV?!
Welcher spoiler soll das gewesen sein?
Celegorm 22.02.2017
4.
Zitat von dent42Welcher spoiler soll das gewesen sein?
Die Bemerkung zu seinem Charakter in "Game of Thrones" wie auch die Umschreibung von jenem in "Inhumans" kann man bei strikter Auslegung wohl als "Spoiler" betrachten. Aber das ist eher lächerlich. De facto ist die Konvention, dass veröffentlichtes Material nach einer gewissen Schonzeit nicht mehr "gespoilert" werden kann, spätestens dann, wenn das Ganze nicht mehr "neu" ist und ins popkulturelle "Allgemeinwissen" eingeflossen ist. Ansonsten dürfte man ja nicht einmal mehr erwähnen, dass Han Solo im neuen "Star Wars" vorkommt, weil ansonsten der Umstand, dass dieser in "Return of the Jedi" aus seinem Karbonitgefängnis befreit wurde, "gespoilert" wird. Oder in Geschichtsartikeln nicht mehr schreiben, dass sich Adolf Hitler umgebracht hat, weil einem dann das Ende von "Der Untergang" verdorben wird. Im übrigen muss sich da jeder auch an der eigenen Nase nehmen. Wenn man einen Artikel über die Rollenwahl eines Schauspielerns aktiv liest, nimmt man schliesslich in kauf, dass man Hintergrundinformationen zu dessen Rollen erfahren kann/wird..
Wasserratte 22.02.2017
5. Och nö!
Wieder ein durchaus vielseitiger und vielversprechender Schauspieler, der in der Typecasting-Falle landet. Dreck.
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