Netflix-Produktion Harry und Meghan drehen Doku über Invictus Games

Er selbst rief die Spiele für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten einst ins Leben. Eine von Prinz Harry produzierte Dokuserie wird nun Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg zu den Invictus Games 2022 begleiten.
Prinz Harry während der Invictus Games in London: »Ich könnte nicht stolzer auf die Invictus-Gemeinschaft sein«

Prinz Harry während der Invictus Games in London: »Ich könnte nicht stolzer auf die Invictus-Gemeinschaft sein«

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Max Mumby / Indigo / Getty Images

Inhalte schaffen, die informieren, aber auch Hoffnung geben: So hatten Prinz Harry und Herzogin Meghan im vergangenen Jahr ihre mehrjährige Kooperation mit dem Streamingdienst Netflix umschrieben. Von Kindershows, einem Naturdoku-Format und einer Serie, die sich um inspirierende Frauen dreht, war damals die Rede. Seither ist das royale Paar vor allem durch einen Auftritt bei US-Talkerin Oprah Winfrey aufgefallen.

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Nun gab das Paar durch die Invictus Games Foundation, deren Schirmherr Harry ist, die Produktion einer Dokuserie über die internationale Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten bekannt . Regie werde demnach das Oscar-prämierte Duo Orlando von Einsiedel und Joanna Natasegara (»The White Helmets«) führen. »Heart of Invictus« werde einer Gruppe internationaler Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Weg zu den Spielen folgen, ihr Training dokumentieren, aus ihrem Leben erzählen.

Harry hatte bereits zuvor an der Paralympics-Dokumentation »Rising Phoenix« mitgearbeitet, in der er auch selbst auftritt. Ohnehin gilt das Thema Sport mit Behinderung als Herzensangelegenheit von Harry, hatte er doch 2014 die Invictus Games gegründet. Die ersten Spiele mit mehreren Hundert Sportlerinnen und Sportlern aus einem Dutzend Ländern fanden in London statt.

Die für 2020 geplanten Spiele in Den Haag wurden wegen der Pandemie bereits zweimal verschoben und sollen nun im Frühjahr 2022 ausgetragen werden. Für die darauffolgende Ausgabe geht die Gastgeberstadt Düsseldorf von einem Termin im Jahr 2023 aus. Ursprünglich sollten die Wettbewerbe in 14 paralympischen Sportarten dort 2022 ausgetragen werden.

sak