"Hart aber fair" über die Grünen "...oder dieser Hype macht flupp"

Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über den Höhenflug der Grünen, über die Gemeinsamkeiten der Partei mit der AfD, über Doppelmoral und einen möglichen Kanzler Habeck. Das Wichtigste zur Sendung im Überblick.

Moderator Plasberg (r.) mit seinen Gästen: "Beim Klima prima - aber was wollen die Grünen noch alles?"
WDR/Thomas Ernst

Moderator Plasberg (r.) mit seinen Gästen: "Beim Klima prima - aber was wollen die Grünen noch alles?"


"Beim Klima prima - aber was wollen die Grünen noch alles?" titelte Frank Plasberg am Montagabend. Eine Antwort auf die Frage hatte die Sendung nicht zu bieten. Stattdessen gab's Personalspekulationen und einen Evergreen. Der Überblick:

Die Bundeskanzler-Habeck-Vision des Abends: Sogar einen "Tagesschau"-Ausschnitt vom 1. Dezember 2021, demzufolge der Bundeskanzler Robert Habeck gerade eine Strategie für besseren Klimaschutz vorstellte, hatte Frank Plasberg seine Redaktion basteln lassen - nur um Katharina Schulze dazu aus der Reserve zu locken. Vergeblich. Die GroKo gebe es ja noch, die Frage stelle sich nicht, antwortete die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag.

Schon eher ließ sich der JU-Vorsitzende Tilman Kuban vom Bild des Kanzlers Habeck triggern: Wenn dieser eine Klimastrategie vorstelle, "dann möchte ich auch gern mal wissen, was drinsteht", so Kuban. Momentan wisse man das nämlich nicht so genau: "Da steht groß Gute-Laune-Bär drauf, aber sonst nicht viel drin."

"Die Grünen machen es sich bequem und bleiben bei Überschriften", kritisierte auch "Welt"-Redakteurin Claudia Kade. Wenn sie sich für einen Kanzlerkandidaten oder eine -kandidatin entscheiden müssten, "würde vielleicht das aufbrechen, was Habeck und Baerbock gerade ganz gut im Griff haben: die alten Flügelkämpfe, die es immer gab".

Die Stadt-Land-Schere des Abends: Wie der Höhenflug der Grünen in Brandenburg auf dem Land wahrgenommen werde, wollte Plasberg von der dort lebenden Schriftstellerin Juli Zeh wissen. Wenn sie mit den Menschen rede, habe sie das Gefühl, es sei "das totale Kontrastprogramm zu dem Diskurs, der im urbanen Raum geführt wird", gab die Autorin zurück. In den ländlichen Räumen werde der grüne Erfolg "tatsächlich als 'ne Bedrohung wahrgenommen, und zwar so stark, dass ich mir manchmal schon Sorgen mache, ob nicht der Hype um Habeck zu einer neuen Polarisierung führen kann in der Gesellschaft" - dass also Menschen, um Habeck zu verhindern, "das Gegenteil" wählten.

Was denn das Gegenteil von Habeck sei, fragte Plasberg nach. "Das wäre wohl die AfD", erklärte Zeh. Deren "unterkomplexe" Slogans wie "Rettet den Diesel" oder "Stoppt die Windkraft" seien "unfassbar wirkungsvoll".

Der AfD-Grüne-Vergleich des Abends: Da erkannte Tilman Kuban die Gelegenheit zum AfD-Grünen-Vergleich, und er konnte sie nicht ungenutzt lassen: "Am Ende sind sie sich sehr ähnlich", formulierte der JU-Chef, "sie spielen beide mit Ängsten. Die einen mit der Angst vor dem großen Klimakollaps, die anderen mit den Ängsten rund um die Migration."

Ein "starkes Stück" fand Katharina Schulze diese Gleichsetzung, da die AfD im Gegensatz zu den Grünen nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehe. Im Übrigen sei der Slogan der Grünen bei der bayerischen Landtagswahl "Mut geben statt Angst machen" gewesen - womit sie nicht nur in den Städten hinzugewonnen hätten, sondern auch "auf dem flachen Land".

Unterstützung bekam sie vom Kabarettisten und Moderator Florian Schroeder: "Viele Menschen haben verstanden, dass dieses Klimathema eben nicht irgendeines ist und dass es auch kein Angst-Thema ist" - es sei "fatal", das mit der AfD zu vergleichen.

Die Stillstands-Kontroverse des Abends: "Wenn es einer Region infrastrukturell schlecht geht, dann wirkt Umweltschutz fast wie ein Luxusziel", blieb Juli Zeh bei ihrer Analyse. Wer nicht wisse, wie sein Kind zur 30 Kilometer entfernten Schule kommen soll, fühle sich "veräppelt", wenn sich andere um "To-go-Becher" sorgten. Katharina Schulzes These, Grünenwähler hätten erkannt, "dass wir uns Stillstand nicht mehr leisten können", wollte Zeh nicht als allgemeingültig anerkennen: Stillstand sei keine Konsenswahrnehmung, nicht wenigen sei "das Veränderungstempo sogar eher zu schnell". Der Erfolg der Grünen hänge sehr daran, dass "ihr mit frischem Wind, guten Figuren und einem enorm schwächelnden volksparteilichen Sektor aufm Tableau steht". Dieser Hype sei aber zu wenig gestützt auf "tragbare Entwürfe" für die Zukunft. Ihr Eindruck sei: "Entweder müsst ihr da noch wahnsinnig viel leisten in den nächsten Jahren, oder dieser Hype macht flupp."

Der Evergreen des Abends: Bestand im alten Vorwurf, die Grünen seien eine "Verbotspartei". Plasberg spielte entsprechende Ausschnitte aus Tilman Kubans Bewerbungsrede um den JU-Vorsitz ein, in der er den Grünen "Verbotsfetischismus" vorgeworfen hatte. Sie könne da nur noch "müde den Kopf schütteln", entgegnete Katharina Schulze, diese "Verbotskeule" sei doch langweilig. Als dann die Rede auf den einst umstrittenen Grünen-Vorschlag eines "Veggie Days" kam, der heute längst in vielen Kantinen gang und gäbe sei, stellte Juli Zeh fest: "Manche Ziele entwickeln sich mit dem Zeitgeist voran."

Der Eisbecher-Exkurs des Abends: Ein Eisbecher-Foto auf ihrem Instagram-Account hatte Katharina Schulze im Januar einen Shitstorm eingebracht - zum einen, weil sie das Eis nach einer Flugreise in Kalifornien gegessen hatte, zum anderen, weil das Posting einen Plastikbecher samt Plastiklöffel zeigte. Nun sollte daran eine Glaubwürdigkeitsdebatte aufgehängt werden. Sie habe in den USA studiert, verteidigte sich Schulze, und außerdem: "Wir brauchen nicht den besseren Menschen, sondern bessere Politik. Wir müssen an die großen Treiber ran." Es gehe darum, Kurzstreckenflüge zu vermeiden, Bahnfahren billiger zu machen und Kerosin zu besteuern. Hier lieferte sie sich einen Schlagabtausch mit Tilman Kuban, der in punkto Besteuerung die Notwendigkeit einer "internationalen Lösung" betonte.

Ein Einspieler mit Grünen-Sympathisanten, die gerade am Flughafen in den Urlaub aufbrachen, verschaffte Kabarettist Schroeder noch Gelegenheit zu einer Spitze: "Es gibt keine Partei, die so attraktiv ist für Doppelmoral wie die Grünen: Weil man weiß, man tut etwas Gutes, und dann fliegt man aber erst recht in den Urlaub." Das sei in der DNA des Grünenwählers drin.

Die Essenseinladungen des Abends: Noch vor der Schlussrunde, in der Plasberg seine Gäste aufforderte, sich zwischen Essenseinladungen von Robert Habeck und Annalena Baerbock zu entscheiden, kam es ganz unaufgefordert zur Versöhnungsgeste zwischen Schulze und Kuban: "Wir gehen zusammen Eis essen", erklärte der JU-Vorsitzende, "aber in 'ner Waffel".



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Seite 1
siryanow 25.06.2019
1. Grüne
Stellen wir uns also Folgendes vor: neue Regierung mit grüner/m Kanzler/in . Wat sind die Aussichten: wird Deutschland nach jahrzehntelanger gruenem Parlamentarismus und Regierungsbeteiligung beim Klima vom Mittelplatz nach oben ruecken ? Wird die gesellschaftliche Schere geschlossen? Wird eine europäische Solidarität in Frieden und Wirtschaft erreicht ? Ich bin Optimist, habe jedoch einige Zweifel .
women_1900 25.06.2019
2. "Das Verweilen im Ungefähren ist derzeit das Erfolgsmodell der Grünen"
Für die WELT-Politikchefin Claudia Kade machen es sich die Grünen derzeit hinter Schlagworten bequem. "Der SPD und der CDU fehlt gerade die Kraft, die Grünen inhaltlich festzunageln", sagt Kade. " https://www.welt.de/vermischtes/article195830681/Hart-aber-fair-Das-Verweilen-im-Ungefaehren-ist-derzeit-das-Erfolgsmodell-der-Gruenen.html und damit hat sie nicht Unrecht. Die Schwäche der Altparteien CDU/CSU und SPD ist die Stärke der Grünen und leider auch der AfD.
frankcrx 25.06.2019
3. Wieder nur bla bla
Nicht besonders erhellend diese Sendung. Eigentlich erwarte ich von Plasberg, dass er eben auch mal den Finger in die Wunde legt so dass es richtig weh tut. Ein Eisbecher in Kalifornien hilft da nicht, die katastrophale Umweltzerstörung in Südamerika beim Abbau von Lithium zur Batterieherstellung wäre da schon besser gewesen. Antworten bekommt man von grüner Seite eh nicht, von daher hab ich bis heute noch keinen Grund gefunden, warum man grün wählen sollte. Fordern ist ja schön und gut, allerdings möchte ich schon wissen welche Konsequenzen diese Forderungen, wenn sie denn umgesetzt werden, für mich persönlich haben. Wieviel mehr an Abgaben und Steuern ich dann leisten muß für die schöne neue Welt, ob mein Arbeitsplatz noch sicher ist. Auch über die Problematik eines ÖPNV, der die Aufnahme von nur 10% des heutigen Individualverkehrs in den Großstädten gar nicht wuppen kann - keine Antworten. Das einzige was man hört ist das es viel Geld kostet, zahlen soll man Maut, City Maut, CO2 Steuer, das ganze gepaart mit einer Totalüberwachung und der üblichen Gängelung des Bürgers. Das ist mir ehrlich gesagt zu wenig. Und von daher war die Sendung ein Rohrkrepierer.
chjuma 25.06.2019
4. Ich habs mir genau angesehen
Am besten fand ich den Beitrag über die Grünenschönfinder die in den Urlaub fliegen. Ich sag Euch mal was. Ich fliege aus Prinzip nicht. Nicht weil ich Angst hab. Schon mal eine Karte der täglichen Flugbewegungen gesehen?? Wieviel Dreck die in die Stratosphäre ballern? Hauptsache ich hab nen Kat im Mofa und die Kuh hat einen Stöpsel im Arsch. Ich muss (und werde) nicht Grün wählen und hab das trotzdem begriffen. Begreifen wahrscheinlich alle, außer die Grünenwähler der Großstadt, wie man sieht.
egoneiermann 25.06.2019
5.
Die JU sollte etwas vorsichtig sein, anderen Parteien vorzuwerfen, sie spielten mit Ängsten. Die CDU hat Jahrzehnte lang mit der Angst gewonnen, jemand könnte den Wählern das Häuschen wegnehmen, und auch im letzten Wahlkampf wurde hier wieder eifrig "Freiheit statt Sozialismus" plakatiert. Es ist eben immer so, das Negative sieht man immer nur beim Anderen. Auch "Keine Experimente" der Erfolgsslogan Nr. 2, spielt klar mit Ängsten vor dem Unbekannten, man könnte das durchaus mal mit allen Wahlslogans durchspielen.
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