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11. September 2019, 14:53 Uhr

"Haus des Geldes", Staffel 4

Was bisher bekannt ist

Die dritte Staffel von "Haus des Geldes" lässt die Zuschauer ratlos zurück: Die Staffel endet mitten im Überfall. Wird es eine vierte Staffel geben? Netflix hält sich bedeckt - doch die Darsteller haben schon etwas verraten.

+++ Achtung, Spoiler! Wenn Sie die dritte Staffel "Haus des Geldes" noch nicht gesehen haben und nicht erfahren wollen, was passiert, lesen Sie nicht weiter. +++

Eigentlich sollte schon längst Schluss sein mit der Serie "Haus des Geldes". Doch wegen des Erfolgs der Geschichte eines Überfalls auf die spanische Banknotendruckerei, der über zwei Staffeln ging, entschieden sich die Macher für eine dritte Staffel. Seit dem 19. Juli ist sie auf Netflix abrufbar. Doch diese endet mit einem Cliffhanger - spätestens seitdem dürfte klar sein: Es kommen noch weitere Folgen. Der Überfall ist in zwei Teile gegliedert.

Netflix hat eine vierte Staffel zwar noch nicht offiziell bestätigt, doch an der einen oder anderen Stelle ist durchgesickert, dass die Produktion bereits in vollem Gange ist.

Einen der ersten Hinweise gab der argentinische Schauspieler Rodrigo de la Serna - der als Palermo zu den Neuzugängen der Bande zählt - vor etwa einem Jahr: In einem Interview mit dem Portal "Cineargentino.net" sprach er darüber, dass er sich nicht nur für die dritte, sondern auch für die vierte Staffel der Serie verpflichtet habe und für die Dreharbeiten nach Spanien reisen werde: "Nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich wieder dort sein", sagte la Serna.

Offenbar sind die Dreharbeiten für die neuen Folgen von "Haus des Geldes" sogar schon abgeschlossen: Álvaro Morte - der in der Serie den Professor spielt - schrieb auf Instagram Anfang August über den letzten Drehtag für die vierte Staffel der Serie.

Auch Esther Acebo alias Stockholm veröffentlichte ein Foto und schrieb dazu, dass die Dreharbeiten beendet seien - und bedankte sich beim ganzen Team für "diese unglaubliche Reise".

Wie lange es bis zum Erscheinungstermin noch dauern wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Was wissen wir über die neue Staffel?

Itziar Ituño spielt in der dritten Staffel die ehemalige Ermittlerin Raquel, die sich der Diebesbande angeschlossen hat. In einem Interview mit der Website "Fanpage.it" sagte sie, dass sie den Dreh des gesamten Überfalls nicht unterbrochen hätten: "Wir drehten die dritte Staffel und machten mit der vierten weiter. Insgesamt sind es 16 Folgen."

Zudem verriet sie, was auf die Gauner in den neuen Folgen zukommt: "Es wird nicht gut für sie laufen", sagte sie, denn es komme ihnen ein Feind aus dem Inneren der Bank in die Quere.

Mit dem Ende der dritten Staffel ist noch einiges offen - der Überfall ist noch lange nicht vorbei. Bei der Frage, wie es nun weitergehen könnte, ist Folgendes unklar:

Nairobi trat an ein Fenster, um einen Blick auf ihren Sohn Axel zu werfen - und wurde von einem Scharfschützen in der Brust getroffen. Ob sie tödlich verletzt wurde, erfährt der Zuschauer kurz vor Ende der dritten Staffel nicht.

Der Professor blieb in der letzten Folge der dritten Staffel verzweifelt zurück: Er musste die vermeintliche Tötung seiner Freundin Raquel über Funk mit anhören. Doch der Polizist Suárez hat es nur so inszeniert, als sei sie erschossen worden. Für den Zuschauer wird das in den letzten Szenen aufgelöst - für den Professor aber nicht. Wie der Professor nun darauf reagieren oder wie es Raquel in Gefangenschaft ergehen wird, ist noch unklar.

Die Polizei hat schwere Geschütze aufgefahren - und die Bande wehrt sich entsprechend. Die Situation scheint mehr und mehr außer Kontrolle zu geraten. Doch ob sie ihren Plan trotzdem irgendwie weiterverfolgen können oder ob alles ins Chaos gestürzt wird, bleibt offen.

Wie genau kam es zu dem neuen Überfall in der dritten Staffel?

Der Grund für das Treffen der Meisterdiebe in der dritten Staffel ist nicht das Geld. Dieses Mal geht es um Persönliches: Einer von ihnen geriet in Gefangenschaft. Rio wurde gefasst und die Behörden verschwiegen die Gefangennahme. So kam die Familie der Diebe zwei Jahre nach ihrem gelungenen Überfall auf die spanische Banknotendruckerei wieder zusammen und beschloss, ihn zu befreien.

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