Neue Talkshow Böhmermann probiert's jetzt auch im Fernsehen mit Olli Schulz

Sie moderieren bereits seit Jahren gemeinsam eine Radiosendung, nun folgt eine Talkshow auf ZDFneo. Jan Böhmermann und Olli Schulz werden ab 2016 im Doppelpack zu sehen sein - "polemisierend, gerne provozierend", wie der Sender verriet.
Schulz und Böhmermann: "Meist charmant und freundlich"

Schulz und Böhmermann: "Meist charmant und freundlich"

Foto: ZDF/ Philippe Fromage

Die Moderatoren Jan Böhmermann und Olli Schulz bekommen eine neue Talkshow auf ZDFneo. "Schulz & Böhmermann" soll ab Anfang 2016 zu sehen sein. In Böhmermanns "Neo Magazin Royale"  ließen die beiden Entertainer am Donnerstag die Bombe platzen: Olli Schulz war als Gast geladen, nach einem kurzen Plausch sagte Böhmermann: "Du bist heute aus einem ganz bestimmten Grund hier." Die beiden nahmen sich an die Hand - ein Einspieler, unterlegt mit sehr dramatischer Musik, deckte dann das Geheimnis auf.

Der Sender verspricht eine "unkonventionelle Talkshow": Die beiden Moderatoren wollen mit ihren Gästen über gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen diskutieren, hieß es vom ZDF. "Die beiden Gastgeber sind nicht vermittelnd, sondern Partei ergreifend, polemisierend, gerne provozierend, dabei jedoch meist charmant und freundlich." Jede Folge soll 60 Minuten dauern.

2012 hatte Böhmermann eine Talkshow mit Charlotte Roche auf ZDFkultur. "Roche & Böhmermann" bekam gute Kritiken, doch hinter den Kulissen hab es offenbar Streit zwischen Roche auf der einen und Produktionsteam inklusive Böhmermann auf der anderen Seite. Nach nur 16 Folgen war alles vorbei.

Seither moderiert Böhmermann auf ZDFneo die Show "Neo Magazin Royale", die versetzt auch im Hauptprogramm des Senders läuft. Im Frühjahr hatte er dort mit seiner Satire um ein angeblich gefälschtes Video mit einem Stinkefinger des damaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis für jede Menge Wirbel gesorgt.

Mit Olli Schulz moderiert Böhmermann schon seit Jahren die wöchentliche Sendung "Sanft & Sorgfältig" bei Radio Eins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.

syd/kis/dpa