Zur letzten Folge der "Lindenstraße" Wo Tabus leichter brachen als Butterkekse

Politisches Fernsehen mit den Mitteln der fiktionalen Unterhaltung: Die "Lindenstraße" hat die verklemmte, enge Bundesrepublik freier gemacht. Nun heißt es Abschiednehmen.
Eine Würdigung von Nils Minkmar
"Lindenstraße"-Szene aus dem Jahr 2002 mit den Schauspielerinnen Marie-Luise Marjan und Annemarie Wendl

"Lindenstraße"-Szene aus dem Jahr 2002 mit den Schauspielerinnen Marie-Luise Marjan und Annemarie Wendl

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WDR/ Eckbert Reinhardt

"Leitkultur hier war Diversität, man war woke durch und durch - längst bevor es den Begriff gab und in keiner einzigen Folge wurde je behauptet, die Welt sei in Ordnung."
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Power-Talk im Treppenhaus

Foto: WDR/ Eckbert Reinhardt
Die Bundeskanzlerin jedenfalls könnte ohne Maske und Drehbuch dort einziehen, ihr liberaler Pragmatismus mit moralischem Anspruch ist reinste Lindi-Ideologie.