Michelle Obama bei Jimmy Fallon "Ich könnte jetzt weinen"

Noch ein Abschied: Ein letztes Mal trat Michelle Obama am Mittwoch als First Lady in der "Tonight Show" im amerikanischen Fernsehen auf. Ihr Besuch bei Moderator Jimmy Fallon fiel hoch emotional aus.

Jimmy Fallon und Michelle Obama

Jimmy Fallon und Michelle Obama


Die Diskrepanz hätte größer nicht sein können: Am Mittwoch verspritzte der künftige Präsident Donald Trump bei seiner ersten Pressekonferenz seit Monaten wie üblich Gift; Noch-First-Lady Michelle Obama umarmte derweil in Jimmy Fallons "Tonight Show" ihre Fans.

Es war ihr dritter Auftritt in der NBC-Talkshow, und die Sendung war ihr ganz allein gewidmet. Moderator Jimmy Fallon gestand ihr, er habe am Abend zuvor bei der Abschiedsrede des Präsidenten Tränen vergossen. Und auch Michelle Obama zeigte sich gefühlig: "Es ist verrückt, ich könnte jetzt weinen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Abschied aus dem Weißen Haus so emotional werden würde."

Höhepunkt der Show war ein Segment, in dem Michelle Obama Menschen überraschte, die eine Farewell-Botschaft an sie richteten. Vielmehr an ihr Porträt: Die Teilnehmer glaubten, ihre Rede würde lediglich gefilmt und der First Lady später übergeben - bis Michelle Obama plötzlich hinter einem Vorhang auftauchte und die kräftig herzte.

Michelle Obama war insgesamt dreimal zu Gast in Jimmy Fallons "Tonight Show". Jedes Mal machte sie bei Spielen mit, die sich die Redaktion ausgedacht hatte - Sackhüpfen im Weißen Haus etwa oder Tanzen mit einem als Vorzeige-Mama verkleideten Moderator.

Auch in anderen Unterhaltungsshows hatte Michelle Obama denkwürdige Auftritte, in der "Late Late Show" mit James Corden etwa. Da stieg sie im Segment "Carpool Karaoke" mit dem Moderator ins Auto und schmetterte zur Musik aus dem CD-Player ihre Lieblingshits von Beyoncé und Stevie Wonder.

kae



insgesamt 23 Beiträge
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Seite 1
observerlbg 12.01.2017
1. acta est fabula, plaudite
Auch wenn POTUS nicht alles geplante und gewünschte umgesetzt hat, FLOTUS hat ihre Rolle perfekt umgesetzt, Applaus.
franz.v.trotta 12.01.2017
2.
Michelle Obama - sehr nett, sehr klug, sehr kommunikativ. Da kann man als Deutscher neidig werden.
j.schiffmann 12.01.2017
3.
Die Sendung läuft heute ab 23.15 Uhr auf 'One'!
360° 12.01.2017
4. Sie ist sehr nett, keine Frage. Und immer für einen Spaß zu haben.
Wenn SPON aber wieder Trump an den Anfang des Artikel setzt, muss man auch bemerken: nie wurde so untergriffig gegen Obama gearbeitet, weder von den Medien noch dem politischen Gegner, wie es Trump erfuhr. Scheinbar scheint die Strategie seiner gegner dahinz u laufen, ihn immer weiter mit Gerüchten, Anschuldigungen (perverse Sexspiele in Moskau), eben Fake-news zu bewerfen; bis er entweder geschwächt dasteht oder einmal in die ganzen Dreckwerfer hineinschnaubt. Deshalb kann man die Fiurst Lady nicht mit dem jetzigen, zukünftigen Präsidenten vergleichen. Niemand will ihr böses, Trump gegenüber wollen das einige sehr mächtige Leute aus der Politik und mit dieser verbundenen Medien (diese Verbindung gibt es ja auch bei uns, man denke nur an die abgewiesen Klage der 2 "Journalisten" gegen das ZDF). Weshalb Trump anders auftrten MUSS, als die First Lady auf ihrer Abschiedstour. Dennoch, sie ist eine reizende Frau, keine Frage. In den Artikel Trump hinein zu holen, mag zwar reisserisch und somit sinnvoll sein, ist aber nicht mehr als Äpfel mit Autos (Birnen wäre noch zu nahe) zu vergleichen
brotherandrew 12.01.2017
5. Einfach ...
... cool. Diese Frau und ihr Mann haben im kleinen Finger mehr Klasse als Donald Trump jemals erreichen kann. Wir werden den Obamas noch nachtrauern, auch wenn sie nicht alles richtig gemacht haben.
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