Neuer "Tatort" aus Frankfurt Gute Quote für Kunzendorf und Król

Erfolgreicher Start für den neuen Frankfurter "Tatort": Das Kommissarteam Nina Kunzendorf und Joachim Król kann sich über knapp neun Millionen Zuschauer bei der Folge "Eine bessere Welt" freuen. An die Traumquoten der Münsteraner Kollegen reichen sie aber noch nicht heran.

HR

Hamburg - Anspruchsvolles Fernsehen kann auch Quote machen: Den ersten Fall des neuen "Tatort"-Teams aus Frankfurt verfolgten am Sonntagabend 8,71 Millionen Zuschauer (27,5 Prozent). Der Krimi "Eine bessere Welt" mit Nina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey und Joachim Król als ihr Kollege Frank Steier überzeugte damit nicht nur die Kritiker, sondern auch das TV-Publikum. Das dürfte auch die Fernsehspiel-Chefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen, sehr freuen. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview hatte sie vorab noch die Entscheidung verteidigt, in der neuen Folge auf Filmkunst-Elemente zu setzen und sich gegen Quotendruck gewehrt.

Die Konkurrenz der Frankfurter Ermittler fuhr überall durchschnittliche Quoten ein. Im ZDF schalteten 4,43 Millionen Menschen (14,0 Prozent) die Komödie "Liebe, Babys und ein Herzenswunsch" ein, 3,50 Millionen (11,3 Prozent) die Sat.1-Krimiserie "Navy CIS", 3,43 Millionen (11,7 Prozent) den ProSieben-Abenteuerfilm "Fluch der Karibik" und 2,58 Millionen (8,4 Prozent) die RTL-Komödie "Schwer verliebt".

Luft nach oben ist für den Frankfurter "Tatort" trotzdem noch. Am vorvergangenen Sonntag hatte der Münsteraner "Tatort"-Fall "Herrenabend" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers die Traumquote von 11,79 Millionen eingefahren. Das war knapp jeder dritte Fernsehzuschauer (Marktanteil: 32,9 Prozent).

hpi/dpa



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