Patrick Stewart über seine "Star Trek"-Rolle "Jean-Luc Picard wäre Vorsitzender der Grünen"

Hier verrät der Schauspieler Patrick Stewart, warum er nach langjähriger Pause wieder die Rolle des Captain Picard übernimmt. Und was die fiktive Welt im 24. Jahrhundert mit der Politik von heute zu tun hat.
Ein Interview von Oliver Kaever
"Machen Sie es so": Patrick Stewart ist zurück in seiner Paraderolle als Sternenflotten-Kapitän Jean-Luc Picard

"Machen Sie es so": Patrick Stewart ist zurück in seiner Paraderolle als Sternenflotten-Kapitän Jean-Luc Picard

Foto: Hannah Mckay/ REUTERS

Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.

Das Waldorf Astoria am Bahnhof Zoo in Berlin. Auf der Straßenseite gegenüber sammeln sich trotz Januar-Nässe die ersten Fans vor dem Zoo Palast. Abends findet dort die Premiere der neuen Serie "Star Trek: Picard" statt. (Hier lesen Sie eine Rezension.)

Jean-Luc Picard ist also zurück, der ehemalige Captain aus "Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert", der erfolgreichsten "Star Trek"-Erzählung, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren im Fernsehen lief. Aber heute ist nichts mehr so wie damals, das betont auch immer wieder der Mann, der drinnen sitzt im Waldorf Astoria und der diesen Picard so gut kennt wie niemand sonst: der britische Schauspieler Patrick Stewart, 79 Jahre alt, Shakespeare-Mime, Science-Fiction-Ikone, Brexit-Gegner. Im Gespräch wirkt er so konzentriert, als müsse er die "Enterprise" gerade durch einen Asteroidengürtel steuern.

Seine Kollegin Michelle Hurd ist auch dabei, die Serienschauspielerin spielt in "Picard" eine Nebenrolle. Die Presseagentur von Amazon Prime Video arrangiert nur Doppelinterviews zum Serienstart.

SPIEGEL: Mr Stewart, Sie sollen gezögert haben, als Ihnen angeboten wurde, den Sternenflotten-Kommandant Jean-Luc Picard nach 17 Jahren noch einmal zu spielen. Warum haben Sie es dann doch getan?

Stewart: Ich war mehr als zögerlich, meine Meinung stand sogar felsenfest: Nie mehr Picard! Aber ich respektiere die Menschen sehr, die die Neuauflage verantworten, und ich wollte Ihnen vor meiner Absage zumindest zugehört haben.

Weiterlesen mit SPIEGEL plus

Jetzt weiterlesen. Mit dem passenden SPIEGEL-Abo.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen – von Reportern aus aller Welt. Jetzt testen.

Ihre Vorteile:

  • Alle Artikel auf SPIEGEL.de frei zugänglich.
  • DER SPIEGEL als E-Paper und in der App.
  • Einen Monat für einen Euro testen. Einmalig für Neukunden.
Jetzt für 1 Euro testen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

Weiterlesen mit SPIEGEL+

Mehr Perspektiven, mehr verstehen.

Freier Zugang zu allen Artikeln, Videos, Audioinhalten und Podcasts

  • Alle Artikel auf SPIEGEL.de frei zugänglich

  • DER SPIEGEL als E-Paper und in der App

  • DER SPIEGEL zum Anhören und der werktägliche Podcast SPIEGEL Daily

  • Nur € 19,99 pro Monat, jederzeit kündbar

Sie haben bereits ein Digital-Abonnement?

SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit 19,99€. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.