Krimi-Vote Wie fanden Sie den Hypnose-"Polizeiruf"?

Schmerzhafter Einstand: Verena Altenberger absolvierte ihren ersten Einsatz als "Polizeiruf"-Ermittlerin mit Wut, Witz und Seele. Das war imposant. Oder sind Sie anderer Meinung?

Hendrik Heiden/ BR

Am Ende tat es noch mal richtig weh. Da brach Polizeioberkommissarin Eyckhoff (Verena Altenberger) mit einer präzisen Kopfbewegung die Nase ihres Vorgesetzten, Reue war nach diesem Gewaltakt nicht in ihrem Gesicht zu sehen. Zuvor hatte die Ermittlerin in einem riskanten Trance-Experiment versucht, dem Geheimnis eines misshandelten, sprachlosen Jungen auf die Spur zu kommen.

In unserer Kritik schrieben wir: "Was als Sozialreport über einen missbrauchten Jungen beginnt, wird zum wendungsreichen Psychotrip, in dem die neue Ermittlerin ihre eigenen Wunden aus der Kindheit offenlegen muss: Um der Vergangenheit des Jungen auf die Spur zu kommen, lässt sich Eyckhoff gemeinsam mit diesem hypnotisieren. So wird der Krimi zum grausam geweiteten Imaginationsraum." Wir gaben 8 von 10 Punkten. Wie fanden Sie den Krimi?

Die Folge "Der Ort, von dem die Wolken kommen" war der erste mit Verena Altenberger, die auf Matthias Brandt gefolgt ist. Eine weitere Episode ist bereits fertiggestellt und wird voraussichtlich Ende des Jahres ausgestrahlt. Der Titel der zweiten Folge ist ebenso ambitioniert wie der der ersten: "Die Lüge, die wir Zukunft nennen". Regie führte Dominik Graf, das Buch schrieb Günter Schütter. Die beiden hatten schon zusammen die Münchner "Polizeiruf"-Folge "Smoke on the Water" mit Matthias Brandt zusammen ersonnen.

cbu



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