Nach Stresstest ARD-Show "Quizduell" probiert's noch mal per App

Diesmal soll's klappen: Beim ARD-Ratespiel "Quizduell" sollen die Nutzer der namensgebenden App mit dem Smartphone mitspielen können. Dies war bisher an der Technik gescheitert. Nun hofft Moderator Jörg Pilawa, ohne Galgenhumor auszukommen.

ARD

Neun Tage nach dem verpatzten Start soll die ARD-Vorabendshow "Quizduell" an diesem Mittwoch (18.00 Uhr) auch für die Smartphone- und Tabletnutzer bundesweit funktionieren. Die TV-Version der "Quizduell"-App habe den "Stresstest" am Dienstagabend bestanden, teilte die ARD-Programmdirektion in München mit. Die Chancen stünden gut, dass die vier Studiokandidaten in der Show mit Jörg Pilawa gegen das sogenannte "Team Deutschland", also gegen die App-Nutzer, spielen könnten.

"Die App-Programmierer haben geschworen, dass die App dieses Mal funktioniert", zitierte die ARD Moderator Pilawa. "Wie lange? 'Appwarten'! Ich freue mich jetzt erst mal auf den Start von "Quizduell 2.0". Mal sehen, was passiert!" In maximal sechs Runden tritt das Viererteam im Studio gegen das "Team Deutschland" an. Setzen sich die vier durch, dürfen sie einen Geldgewinn einstreichen, siegt das "Team Deutschland", wird per Zufallsgenerator ein App-User ausgewählt.

Pilawas "Bomben-Moderation"

Die Show sollte schon am 12. Mai unter Einbeziehung der App starten, Technikprobleme verhinderten dies aber, sodass das Studiopublikum einspringen musste. Auch die Quote sank: Nach 1,62 Millionen Zuschauern zu Beginn waren bei Ausgabe sieben nur noch 980.000 dabei.

Glückt der neue Anlauf am Mittwoch, dann käme die ARD immerhin noch dem Privatsender ProSieben zuvor, der am Donnerstag mit einer interaktiven Musikshow an den Start geht: "Keep Your Light Shining". Neun Sänger treten pro Ausgabe gegeneinander an - der Zuschauer entscheidet per App-Voting direkt, wer weiterkommt. Bei Pro7 ist man zuversichtlich, dass das ohne technische Probleme funktionieren wird.

Jörg Pilawa, lange als Langweiler verschrien, war bei den missglückten ersten Shows ein Imagewandel gelungen. Glaubte man den Rezensionen und den Social-Media-Reaktionen, war Pilawa mit seinen spontan improvisierten Moderationen die beste TV-Krisenkommunikation seit Marcel Reif und Günther Jauch zum Torfall von Madrid gelungen.

feb/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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fatherted98 21.05.2014
1. Lieber aufhören...
...mit so einem unausgegorenen Schrott. Und Herr P. sollte sich den Lappen den er um den Hals hängen hat mal ganz eng zuziehen....
christian simons 21.05.2014
2.
Zitat von sysopARDDiesmal soll's klappen: Beim ARD-Ratespiel "Quizduell" sollen die Nutzer der namensgebenden App mit dem Smartphone mitspielen können. Dies war bisher an der Technik gescheitert. Nun hofft Moderator Jörg Pilawa, ohne Galgenhumor auszukommen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/quizduell-mit-joerg-pilawa-ard-show-erneut-mit-app-nach-stresstest-a-970873.html
Und was geschah damals, als das Tor von Madrid endlich eingeweiht werden konnte? Richtig, die Einschaltquote für das anschließende Fußballspiel purzelte ins Bodenlose....
elffreunde 21.05.2014
3. Pilawa nervt
Pilawa ist ein langweiliger Moderator. Da hat jeder Staubsaugervertreter mehr Unterhaltungswert. Verstehe nicht wie die ARD so einen Flachmann verpflichten konnte.
postmaterialist2011 21.05.2014
4. Nerviger Typ
Pilawa verbrüdert sich mit jedem Kegelclub und Männerbund und dann wird gemeinsam über langweilige Zoten und Herrenwitze herzhaft gelacht. Das hat irgendwas von Heinz Schenk und den "goldenen" 60igern, ist aber definitiv keine Unterhaltung für 2014.
Steuerbürger Auspressen 21.05.2014
5. Und wieder ARD-Kindergeburtstag...
bitte seriöse, kritische Reportagen zur Europawahl und Ukraine, zu Hintergründen Bankenkrise und EU (wer hat mitbekommen, daß die Marionette Barroso wiedergewählt wurde??? Mit Hilfe seiner Pleiteheimatländer Portugal und Spanien - und : warum wohl?) Wir brauchen nicht noch mehr Günther-Jauch-Verschnitt - Info statt Rügenwalder Teewurst!
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