"Schlag den Raab" Taekwondo-Kämpfer gewinnt halbe Million Euro

Beim Schmetterlinge-Fangen hatte Klaus Hermann noch das Nachsehen, doch am Ende war er nicht zu stoppen: Der Kandidat siegte bei "Schlag den Raab" und kassierte eine halbe Million Euro. Die Entscheidung war eine Frage von wenigen Kilometern.

Kandidat Hermann, Entertainer Raab: Entscheidung in Spiel 14
ProSieben

Kandidat Hermann, Entertainer Raab: Entscheidung in Spiel 14


Hamburg - Wie groß ist die Entfernung zwischen Magdeburg und Marburg? Das war die entscheidende Frage, mit der Klaus Hermann bei "Schlag den Raab" triumphierte. "165 Kilometer", schätzte der 39-jährige Versicherungskaufmann aus Münster - und lag damit knapp näher an dem korrekten Wert (301 Kilometer) als Stefan Raab (465 Kilometer). Der Lohn: Eine halbe Million Euro.

Hermann ging auf die Knie und ballte voller Freude die Fäuste, Raab ließ sich enttäuscht auf den Boden fallen. Kurz darauf gratulierte er allerdings sportsmännisch. Auch bei der letzten Ausgabe der Show im September hatte Raab knapp verloren, der damalige Kandidat kassierte sogar 1,5 Millionen Euro.

Bis Klaus Hermann jubeln durfte, musste er - ebenso wie die TV-Zuschauer - eine Marathon-Sendung überstehen. Der Sieger stand nach fast fünf Stunden erst kurz nach ein Uhr in der Nacht auf Sonntag fest. "Es ist nicht die Wiederholung", witzelte Moderator Steven Gätjen noch kurz vor dem Ende. Spiel 14, Entfernungen raten, brachte schließlich die Entscheidung mit 68 zu 37 Punkten für den Herausforderer.

Zuvor spielten Hermann und Raab Tischtennis mit dem Kopf, kletterten Strickleitern hoch, sagten das Alphabet rückwärts auf, fingen Footbälle mit den Händen und Papierschmetterlinge mit einem Kescher. Lange blieb es ausgeglichen, ehe sich Hermann, seit 25 Jahren Taekwondo-Kämpfer, im vorletzten Spiel durchsetzte.

hut



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