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02. Dezember 2015, 18:23 Uhr

Filmklassiker

"Rambo" kehrt zurück - als Serie

Vor 33 Jahren trat Sylvester Stallone zum ersten Mal als traumatisierter Kriegsveteran mit stahlhartem Bizeps und treuem Hundeblick auf. Jetzt soll "Rambo" zu einer TV-Serie werden.

Er kämpfte im Dschungel von Vietnam, in Afghanistan, Burma und natürlich auf dem Heimatboden in den USA. Der Kampf - das war immer zentrales Element in den vier Filmen über den Soldaten und Söldner John Rambo. Jetzt soll der Fight weitergehen. Die Figur, neben "Rocky" der zentrale Charakter in Sylvester Stallones Filmografie, wird wiederkehren. Auf den TV-Bildschirm.

Wie der "Hollywood Reporter" meldet, plant der US-TV-Sender Fox eine Mini-Serie, die sich um John Rambo und seinen Sohn drehen soll. Unklar ist noch, ob Stallone die Rolle selbst spielen wird. Als ausführender Produzent ist er auf jeden Fall an Bord.

Dies ist nicht das einzige Stallone-Projekt des erzkonservativen Senders: Auch eine Serie, die auf seinem "Expendables"-Franchise beruht, ist dort in Arbeit. Überhaupt haben die großen Networks erfolgreiche Hollywood-Ware als Steinbruch für neue Serien entdeckt.

Die auf dem gleichnamigen Coen-Brothers-Film basierende Serie "Fargo" zeigte schon 2014 das Potenzial dieser Strategie. Jetzt wartet der Liam-Neeson-Thriller "96 Hours" (NBC) auf seine Neubearbeitung, auch "Lethal Weapon" (Fox), "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle" (Fox), "Training Day" (CBS) und "Die Hochzeit meines besten Freundes" (ABC) werden seriell neu erzählt.

Sylvester Stallone ist mit dieser Neuigkeit in den USA wieder großes Gesprächsthema. Neben "Rambo" ist auch sein Boxer "Rocky" einfach nicht totzukriegen. Mit "Creed" läuft dort seit dem 25. November ein "Rocky"-Spin-off, bei dem der 69-Jährige zwar nur eine Nebenrolle spielt, für die er aber von Kritikern hoch gelobt und sogar als Oscar-Kandidat gehandelt wird.

kae

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