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Borowski-"Tatort": Party in den Tod

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"Tatort"-Quote Zuschauerrekord für Kommissar Borowski

"Breaking Borowski" bricht den Rekord für den "Tatort" aus dem hohen Norden: Der Fall um Crystal-Meth-Konsumenten lockte weit über zehn Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

Diesmal musste der NDR nicht auf die Auswertung der Festplattenrekorder-Zuschauer warten: 10,67 Millionen Menschen schalteten am Sonntagabend den Krimi mit dem Titel "Borowski und der Himmel über Kiel" ein, in dem die Ermittler Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) nach dem Fund eines abgetrennten Kopfes in der Kieler Drogenszene ermitteln müssen. So viele schauten noch nie bei einem Borowski-Fall zu, das geht zum Beispiel aus der Rangliste der Website "Tatort-Fundus"  hervor.

Beim bisherigen Rekordhalter aus Kiel, dem Fall "Borowski und das Meer", waren zunächst 9,99 Millionen Zuschauer gezählt worden - dass unter Hinzuziehung derer, die den Film zeitverzögert sahen, sogar die Zehn-Millionen-Marke durchbrochen wurde, war dem produzierenden Sender im April 2014 eine eigene Pressemitteilung  wert gewesen.

Die 10,67 Millionen für den Drogenthriller vom Sonntag (hier lesen Sie mehr über die tatsächliche Verbreitung von Crystal Meth) bedeuteten einen stattlichen Marktanteil von 28,5 Prozent für die ARD. Nach dem Krimi sank allerdings der Zuspruch stark: Für die anschließende Talkshow mit Günther Jauch zum Thema "Mein Leben mit Auschwitz - das Vermächtnis der letzten Überlebenden" interessierten sich dann nur noch 3,49 Millionen Zuschauer (11,6 Prozent).

feb/dpa