Krimi-Vote Wie fanden Sie den Boxerinnen-"Tatort"?

Ende der Saison: Vor der Sommerpause verhoben sich die Verantwortlichen des Schweizer "Tatorts" mit einem Thriller über gedopte Boxerinnen. Oder sind Sie anderer Meinung?

Daniel Winkler/ ARD Degeto/ SRF

"Kein Land hat mehr Schutzräume pro Kopf als die Schweiz." Diese Information wurde irgendwann im Verlauf dieses "Tatort" herangereicht, um zu erklären, weshalb es den Ermittlern so schwer fiel, in weniger als 72 Stunden den Luzerner Keller zu finden, in den ein Gangster eine junge Boxerin gesperrt hatte. Die Sportlerin wollte über Doping-Machenschaften auspacken.

In unserer Kritik schrieben wir: "Zum Auftakt dieses 'Tatorts', der gleichermaßen aufklärend wie aufwühlend sein will, gibt es ein paar harte Treffer. Danach gerät die Handlung unter dem großen Anspruch ins Trudeln: Dass die Boxer-Mafia ihr größtes Talent kurz vor dem angepeilten wichtigen EM-Kampf mit kaputten Knochen und ohne Wasser in einen Keller schließt, mutet genauso aberwitzig an wie die gewagte Lösungsstrategie, auf die sich die Ermittler einlassen." Wir gaben 4 von 10 Punkten. Wie fanden Sie den Krimi?

Die Folge "Ausgezählt" war die vorletzte mit Stefan Gubser als Reto Flückiger und Delia Mayer als Liz Ritschard. Der finale Fall aus Luzern ist bereits abgedreht, trägt den Titel "Der Elefant im Raum" und wird in der zweiten Jahreshälfte ausgestrahlt. Es soll darin um Glaubhaftigkeit von Eliten und Medien gehen.

Ab 2020 kommt der Schweizer Beitrag zur Fernsehreihe dann erstmals aus Zürich. Die Ermittlerinnenhauptrollen übernehmen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler. Dem Vernehmen nach soll der Schweizer "Tatort" dann urbaner werden.

cbu



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.