Krimi-Vote Wie fanden Sie den Cyborg-"Tatort"?

Wenn der Cyborg um die Ecke trampelt: Das "Tatort"- Finale aus Ludwigshafen erinnerte an einen B-Movie aus den Neunzigerjahren. Oder sind Sie anderer Meinung?

Sabine Hackenberg/ SWR

Am Ende stampfte ein Cyborg auf Kommissarin Odenthal zu. Der vermisste querschnittsgelähmte junge Mann, dessen leeren Rollstuhl man zuvor am Rhein gefunden hatte, war zu einer Mensch-Maschine umgebaut worden. Die Bewegungsabläufe allerdings erschienen doch noch einigermaßen grob und hilflos. Das "Tatort"-Finale am Sonntag erinnerte ein bisschen an einen Science-Fiction-B-Movie aus den Neunzigerjahren, entschuldigte aber in seiner ungehemmten Verspieltheit für manch anstrengenden Ethik-Monolog.

In unserer Kritik schrieben wir: "Man weiß manchmal nicht, wo dieser Krimi eigentlich hin will. Erst werden in ihm fasziniert die Möglichkeiten der Neurotechnik begutachtet, dann malmt sich der Film zu einer Art Menschheitsdämmerung." Wir gaben 5 von 10 Punkten. Wie fanden Sie den Cyborg-Krimi?

Bald 30 Jahre ist Ulrike Folkerts jetzt schon als Kommissarin Lena Odenthal im Einsatz, sie ist dienstälteste TV-Ermittlerin beim "Tatort". Ende des Jahres feiert sie mit einer besonderen Folge ihr Jubiläum, dann wird "Die Pfalz von oben" gezeigt - die an einen legendären Odenthal-"Tatort" aus dem Jahr 1991 anschließt.

Die damalige Episode "Tod im Häcksler" mit Ben Becker als Streifenpolizist hatte bei der Erstausstrahlung für einen Skandal gesorgt: Viele Pfälzer sahen sich verunglimpft, weil die Bewohner des fiktiven Örtchens Zarten als hinterwäldlerischer Mob dargestellt wurden. Nun gibt es ein Wiedersehen mit den pfälzischen Hillbillys und Beckers Dorfsheriff.

cbu



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.