Neuer Hamburger Ermittler Til Schweiger will "Tatort"-Vorspann kippen

"Irgendwie dämlich": Wen kann Til Schweiger nur meinen? Es ist der berühmte Vorspann der Serie, die ihm bald eine unverdient ernstzunehmende Plattform bieten soll. Der Schauspieler möchte den "Tatort"-Vorspann abschaffen. Der ist ihm zu "outdated."
Schauspieler Til Schweiger: "Jetzt wirklich"

Schauspieler Til Schweiger: "Jetzt wirklich"

Foto: Andrew Schwartz/Warner Bros./ picture alliance / dpa

Hamburg/Berlin - Die ARD wird noch viel Freude an ihrem neuen Star haben: Die Dreharbeiten zum ersten Hamburger "Tatort" mit Til Schweiger, 48, in der Hauptrolle haben noch nicht einmal begonnen, da pöbelt der für seine Meinungsstärke gefürchtete Schauspieler schon gegen den traditionsreichen Vorspann der ARD-Krimireihe.

"Den würde ich gerne ändern. Also das finde ich irgendwie dämlich. Den Vorspann, der ist jetzt wirklich outdated. Und da werde ich für kämpfen, dass bei meinem ersten "Tatort" ein anderer Vorspann läuft", sagte der Schauspieler, der ab September als neuer Hamburger NDR-Ermittler vor der Kamera steht, am Donnerstagabend in Berlin.

Schweiger fügte hinzu: "Ich weiß nicht, ob's mir gelingt." Ansonsten habe er nicht geplant, etwas beim "Tatort" zu verändern, sagte Schweiger bei der Verleihung des Jupiter Award, dem Film- und Fernsehpreis der Burda-Zeitschriften "Cinema" und "TV Spielfilm".

sha/dpa
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