Invasion der Ukraine Sean Penn arbeitet an einer Dokumentation über Russlands Krieg

Penn wolle »der Welt die Wahrheit über Russlands Invasion« zeigen – so vermeldete das ukrainische Präsidialamt. In der Ukraine befindet sich der Schauspieler und Regisseur angeblich schon seit November.
Sean Penn bei einer Pressekonferenz im Präsidialamt in Kiew

Sean Penn bei einer Pressekonferenz im Präsidialamt in Kiew

Foto: Ukrainian Presidential Press Service / Handout / REUTERS

Der US-Schauspieler und Regisseur Sean Penn (61, »Mystic River«, »Milk«) arbeitet in Kiew an einer Dokumentation über den Ukrainekrieg. Das ukrainische Präsidialamt teilte auf Facebook mit, dass Penn die Ereignisse in der Ukraine aufzeichnen wolle, um »der Welt die Wahrheit über Russlands Invasion« zu zeigen. Dazu wurde ein Foto verbreitet, das den Hollywoodstar während einer Pressekonferenz zeigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf Instagram ein Video, in dem er sich mit Penn unterhält.

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»Sean Penn zeigt den Mut, der vielen anderen, auch westlichen Politikern, fehlt«, lobte die ukrainische Regierung. Der Facebook-Mitteilung zufolge reiste Penn bereits im vergangenen November in die Ukraine, um sich dort unter anderem mit ukrainischen Soldaten zu unterhalten. Geplant ist der Dokumentarfilm laut US-Sender NBC News für die Vice Studios.

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Der 61-jährige Penn, der zwei Oscars – für »Harvey Milk« und »Mystic River« – gewann, löste in der Vergangenheit immer wieder Kontroversen aus: 2015 etwa traf er sich zu einem Interview mit dem mexikanischen Drogenboss Joaquin »El Chapo« Guzmán, während dieser auf der Flucht war. Ein Jahr später wurde Guzmán verhaftet.

Russland war am Donnerstag von mehreren Seiten aus im Nachbarland einmarschiert. Binnen weniger Stunden rückten die russischen Streitkräfte bis in den Großraum Kiew vor. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten starben auf ukrainischer Seite am ersten Tag der Gefechte mindestens 137 Menschen. Selenskyj hatte dabei mangelnde internationale Unterstützung beklagt. »Wer ist bereit, mit uns zu kämpfen? Ich sehe niemanden«, sagte er. »Jeder hat Angst.«

ime/dpa/AFP
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