Ergebnis der Autopsie Schauspieler Michael K. Williams an Überdosis gestorben

Eine Überdosis wurde als Ursache für den Tod von Michael K. Williams vermutet, Gerichtsmediziner haben dies nun bestätigt. Der Schauspieler, der für seine Rolle in »The Wire« bekannt war, wurde 54 Jahre alt.
Sein Markenzeichen war seine Narbe auf der Stirn und zwischen den Augen

Sein Markenzeichen war seine Narbe auf der Stirn und zwischen den Augen

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Chris Pizzello / AP

US-Schauspieler Michael K. Williams, der den Drogendealer Omar Little in dem HBO-Krimidrama »The Wire« spielte, ist an einer Überdosis verschiedener Drogen gestorben. Das wurde bei der Autopsie festgestellt. Sein Tod sei ein Unfall gewesen, sagte Julie Bolcer, eine Sprecherin des Office of Chief Medical Examiner der Stadt New York, in einer E-Mail.

Williams, 54, wurde am 6. September tot in seiner Wohnung in Brooklyn aufgefunden. Nach Angaben der Polizei befanden sich am Tatort Drogenutensilien. »Als Todesursache wurde vom Gerichtsmediziner eine akute Vergiftung durch die kombinierte Wirkung von Fentanyl, p-Fluorofentanyl, Heroin und Kokain festgestellt«, so Bolcer. Sie lehnte jeden weiteren Kommentar zu den Ermittlungen ab.

Williams' Kollegen erinnerten sich an sein besonderes Talent, die von ihm dargestellten Figuren zu vermenschlichen, indem er seine eigenen Erfahrungen als in New York aufgewachsener Schwarzer in seine Rollen einbrachte. Zu den Kämpfen im wirklichen Leben gehörte auch die Drogensucht, die er in seiner bekanntesten Rolle in »The Wire« verkörperte.

Im Laufe seiner Karriere erhielt Williams Emmy-Nominierungen für seine Auftritte in HBOs »Bessie«, »The Night Of« und »Lovecraft Country«.

kim/Reuters
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