TV-Show Claudia Emmanuela Santoso gewinnt bei "Voice of Germany"

Am Ende ließ sie der Konkurrenz keine Chance: Claudia Emmanuela Santoso hat die Castingshow "Voice of Germany" gewonnen. Für die Siegerin geht es aber nun erst einmal zurück an die Uni.

Musikerin Alice Merton (l.) mit der Finalsiegerin Claudia Emmanuela Santoso: "Endlich mal eine Frau"
Britta Pedersen/ DPA

Musikerin Alice Merton (l.) mit der Finalsiegerin Claudia Emmanuela Santoso: "Endlich mal eine Frau"


Die Musikwissenschaftsstudentin Claudia Emmanuela Santoso ist die neue "Voice of Germany". Die 19-Jährige gewann am Sonntagabend mit großem Vorsprung die neunte Staffel der Castingshow auf ProSieben und Sat.1. Betreut wurde sie von der Sängerin und Songwriterin Alice Merton (26). Damit gewann zum ersten Mal ein Frauen-Duo die Musikshow. "Es fühlt sich echt gut an, dass seit neun Jahren endlich mal eine Frau gewonnen hat", sagte Merton.

Schon vor dem Finale wurde Santoso von vielen als klare Favoritin gehandelt. In dem über dreistündigen Live-Finale aus Berlin-Adlershof überzeugte sie die Fernsehzuschauer bei jedem ihrer drei Auftritte. Egal ob sie gemeinsam mit der Sängerin Freya Ridings deren Song "Castles" sang, Whitney Houstons "I have Nothing" coverte oder den eigens von Coach Alice für sie geschriebenen Song "Goodbye" performte - das Publikum und die Coaches waren stets begeistert.

Die Kandidaten, die am Sonntag mit Stars wie Dua Lipa ("New Rules"), Dermot Kennedy ("Power Over Me") und Max Raabe ("Kein Schwein ruft mich an") auftraten, haben erstmals seit Jahren wieder eigene Singles für das Finale eingesungen - in Duetten mit ihren Coaches.

Erst zur Uni, dann auf Tour

Die Studentin aus Indonesien, die seit rund eineinhalb Jahren in München lebt, setzte sich am Ende mit 46,39 Prozent der Zuschauerstimmen gegen Erwin Kintop (17,36 Prozent), Lucas Rieger (14,33 Prozent), Fidi Steinbeck (12,51 Prozent) und Freschta Akbarzada (9,41 Prozent) durch - ein deutlicher Vorsprung. "Ich bin total sprachlos jetzt. Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich eine Gewinnerin von "The Voice of Germany" werde", sagte sie.

Ab dem 6. Dezember geht es für Santoso und die anderen Finalistinnen auf große Deutschlandtour. Allerdings: Am Dienstag muss die 19-Jährige erst einmal noch eine Literaturprüfung an der Universität ablegen.

jok/dpa

insgesamt 7 Beiträge
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Küstenfreund 11.11.2019
1. Die Show ist der Star.
Zum Glück hat man Lukas Rieger wieder zurückgeholt, damit hat die Show enorm an Unterhaltungswert gewonnen. Dazu eine verdiente Siegerin. Alles in Allem eine gelungene Show, dass man die Protagonisten Weihnachten nicht mehr kennt und wahrscheinlich nie wieder etwas von ihnen hören wird, gehört eben dazu.
Cailean 11.11.2019
2. Schade, dass Oxa nicht mehr dabei war.
Ihre Auftritte waren für mich immer am interessantesten. Die Stimme von Claudia ist natürlich stärker, aber zugeschaut habe ich lieber bei Oxa :)
Malshandir 11.11.2019
3. Alles getürkt
Das Ergebnis ist manipuliert worden. Also auch der Text ist falsch, überzeugt hat die Dame gar nicht. alle Songs waren extremst gefühllos. Es war alles übertrieben gekünstelt, aber echte Emotionen kamen nicht an. Bei Castles ist sie untergegangen und hatte keine Chance gegen Freya. Ein unverdienter ermanipulierter Sieg. Künstlerisch hatten da vor allem Lucas Rieger mehr zu bieten. Ich denke, dass er auch nach der Staffel Erfolg ahben wird, während hier die Studentin sehr schnell vergessen sein wird.
im_ernst_56 11.11.2019
4.
Das mit dem Frauenteam ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Claudia Emmanuela Santoso war in diesem Wettbewerb die mit Abstand beste Sängerin und sie war auch nicht die erste Frau, die den Wettbewerb gewonnen hat. Coach Alice Merton hat Glück gehabt, dass sie sich bei den Blind Auditions Claudia Emmanuela Santoso sichern konnte. Dass Alice Merton jetzt besser gecoacht hätte als ihre männlichen Kollegen, und der Sieg das Ergebnis von besonderer Frauenpower gewesen ist, wird man nicht ernsthaft sagen können. Insofern war es auch immer Zufall oder Glück, dass in den früheren Staffeln jeweils ein männlicher Coach gewonnen hat.
spon-facebook-10000015195 11.11.2019
5. Format ist abgenutzt...
Das Format ist leider inzwischen abgenutzt und kaum mehr ein Unterschied zu DSDS. Mit Sido hat man sich einen Bad-Guy analog zu Dieter Bohlen geholt. Die Sticheleien zwischen den Coaches, welche in den frühen Shows noch unterhaltsam waren, wirken mehr und mehr inszeniert und gestellt. Die Show lebt nur ihrer selbst Willen. Die Talente sind da nebensächlich- in ein paar Wochen weiß keiner mehr wer da gewonnen hat und ProSieben donnert aggressiv mit der Werbung für die nächste Staffel durchs Programm, um die nächste jungen Talente durchs Programm zu schieben. Fließbandshow wie bei so vielen Sendungen heute - allein die Quote zählt.
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