WDR-Show mit Götz Alsmann "Zimmer frei!" endet nach 20 Jahren

Ab 2016 nehmen sie keine Mitbewohner mehr auf: Götz Alsmann und Christine Westermann beenden nach 20 Jahren mit einer Jubiläumssendung die TV-Show "Zimmer frei!".

ARD

Köln - Die Wohnungsnot wird schlimmer, zumindest für mehr oder weniger prominente TV-Gesichter: Im Jahre 2016 schließt die Wohngemeinschaft, für die sich die Kandidaten in der WDR-Show "Zimmer frei!" bewerben konnten, ihre Pforten. Eine Sendersprecherin des WDR Fernsehens kündigte eine finale Jubiläumsshow zum Abschied an und bestätigt damit eine Interviewaussage des Moderators Götz Alsman.

Darauf hätten sich der WDR und das Moderatoren-Duo, Christine Westermann und Alsmann, verständigt. "Zimmer frei!" sei vor 20 Jahren "eine herausragende Innovation im Programm des WDR-Fernsehens gewesen - und ein Glücksfall", teilte der Sender mit. Bis zum Abschluss würden Westermann und Alsmann die Sendung "weiter prägen, wie sie es bis heute mit ihrem unverwechselbaren Stil getan haben".

Alsmann hatte in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" bereits angekündigt, man werde bei "Zimmer frei!" die Schlagzahl reduzieren, aber definitiv bis 2016 weitermachen - "und dann werden wir aufhören". Bis dahin hätten Westermann und er "wahrscheinlich auch alle Sahnetorten dieser Welt im Gesicht gehabt".

Die Sendung sei das erfolgreichste Projekt seines beruflichen Lebens, so Alsmann, man müsse aber auch sehen, dass er beim Start der Sendung 39 Jahre alt gewesen sei: "Und jetzt bin ich ein Mann von fast 60." Christine Westermann ist 66 Jahre alt. Mit einer jüngeren Kollegin zu arbeiten, könne er sich nicht vorstellen, so Alsmann: "Dann bin in drei Jahren ich der alte Sack, der abgelöst wird."

feb



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basiliusvonstreithofen 20.01.2015
1. Es wurde Zeit
Es war ohnehin eine Besonderheit, dass zwei ältliche Personen wie Alsmann und vor allem Fr. Westermann, die ich als kleiner Junge aus der längst verblichenen ZDF-Drehscheibe Anfang der 70er noch kannte, im TV auftreten durften, während man in der Industrie bereits mit Anfang 40 die Papiere bekommt. Gefühlt tritt Fr. Westermann schon 50 Jahre auf. Ich bringe sie immer in Verbindung mit Huberty, Werner Höfer oder Rudi Altig. So ein langes mediales Leben gibt es eben nur im beamtenähnlichen ARD. Man fragt sich auch, warum die beiden noch ein gutes Jahr weiter machen dürfen. Warum ist nicht sofort Schluss? Bei Frau Westermann stößt mir heute noch übel auf, wie sie einst (ca. 1972) in dieser besagten ZDF-Reihe den bekannten italienischen Schlagersänger Toto Cutugno, der damals einen Schalger vortrug, ob seines Vornamens veräppelte und auf die Totto-Zahlen überleitete. Das war war damals übelste Schublade dieser zugegeben über 40 Jahre unreiferen "Dame". Aber man merkt sich so was. Bitte kein neues Format mehr für diese beiden, wenn das je einer angedacht hätte.
leeberato 20.01.2015
2. Wirklich
schade!
iNSTEIN 20.01.2015
3.
Nachvollziehbar, aber sehr, sehr schade. "Götzimausi" ist alterslos, wie macht der das? Ich werde die sprechenden Rollen vermissen.
schwarzes_lamm 20.01.2015
4. Endlich
Ein Stück öffentlich-rechtliche Langeweile weniger.
Humboldt 20.01.2015
5. Aha
Zitat von basiliusvonstreithofenEs war ohnehin eine Besonderheit, dass zwei ältliche Personen wie Alsmann und vor allem Fr. Westermann, die ich als kleiner Junge aus der längst verblichenen ZDF-Drehscheibe Anfang der 70er noch kannte, im TV auftreten durften, während man in der Industrie bereits mit Anfang 40 die Papiere bekommt. Gefühlt tritt Fr. Westermann schon 50 Jahre auf. Ich bringe sie immer in Verbindung mit Huberty, Werner Höfer oder Rudi Altig. So ein langes mediales Leben gibt es eben nur im beamtenähnlichen ARD. Man fragt sich auch, warum die beiden noch ein gutes Jahr weiter machen dürfen. Warum ist nicht sofort Schluss? Bei Frau Westermann stößt mir heute noch übel auf, wie sie einst (ca. 1972) in dieser besagten ZDF-Reihe den bekannten italienischen Schlagersänger Toto Cutugno, der damals einen Schalger vortrug, ob seines Vornamens veräppelte und auf die Totto-Zahlen überleitete. Das war war damals übelste Schublade dieser zugegeben über 40 Jahre unreiferen "Dame". Aber man merkt sich so was. Bitte kein neues Format mehr für diese beiden, wenn das je einer angedacht hätte.
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