Zweites ESC-Halbfinale Irland, Estland und Österreich singen um den Titel

Lenas Konkurrenten stehen fest: Beim zweiten Eurovision-Vorentscheid schafften unter anderem eine Österreicherin, eine Estin und ein Zwillingsduo aus Irland den Sprung ins Finale. Dagegen schied eine ehemalige Gewinnerin aus.

Jedward: am Sonnabend im Finale dabei
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Jedward: am Sonnabend im Finale dabei


Düsseldorf - Die Teilnehmer am Finale des Eurovision Song Contests stehen fest: Im zweiten Halbfinale haben sich am Donnerstagabend die letzten zehn Länder für die Endausscheidung qualifiziert. Österreich, Estland, Rumänien, Moldau, Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Slowenien, Schweden sowie Irland und Dänemark sind dabei, wenn es am Samstag um den Sieg geht. Von den neu qualifizierten Kandidaten werden dem irischen Zwillingsduo Jedward die größten Chancen zugerechnet.

Die von Stefan Raab, Anke Engelke sowie "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers moderierte Entscheidung brachte ein paar Überraschungen. So hatte Estland kaum jemand im Finale gesehen, auch Österreich galt nach drei Jahren Pause als Wackelkandidat. Mit der Ukraine war im Vorfeld ebenfalls nicht unbedingt gerechnet worden.

Für die größte Enttäuschung dürfte bei vielen das Ausscheiden von Dana International aus Israel gesorgt haben. Die Transsexuelle hatte den Wettbewerb 1998 gewonnen und war danach zum weltweiten Star geworden. Ebenfalls große Enttäuschung dürfte in den Niederlanden herrschen, die es erneut nicht ins Finale schafften. Insgesamt waren in diesem Jahr 43 Länder beim ESC angetreten, nur einmal in der 55-jährigen Geschichte des Komponistenwettbewerbs gab es genauso viele.

Im ersten Halbfinale am Dienstag hatten sich bereits Litauen, Griechenland, Georgien, die Schweiz, Ungarn, Russland, Island, Serbien, Finnland und Aserbaidschan qualifiziert. Die Teilnehmer der fünf größten Geldgeberländer für die Veranstaltung - die deutsche Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien - sind automatisch beim Finale dabei. Am Samstag wird es für Meyer-Landruts Projekt Titelverteidigung ernst: Die Siegerin von 2010 geht mit der Startnummer 16 ins Rennen. Es ist nach den Proben der erste Auftritt der 19-Jährigen auf der Düsseldorfer Eurovision-Bühne.

ulz/dpa/AFP



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