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Regisseure Überlebensgroß Fellini

aus DER SPIEGEL 4/1995

Die Trompete, auf der Giulietta Masina in »La Strada« spielte, oder die Peitsche, mit der Marcello Mastroianni in »Achteinhalb« seinen Traum-Harem bändigte: Das sind Requisiten, die Kinogeschichte gemacht haben, und sie zieren nun eine groß inszenierte Federico-Fellini-Ausstellung, die am 20. Januar, dem 75. Geburtstag des Film-Magiers, in Rom eröffnet wurde. Im Zentrum stehen grafische Fellini-Werke, von den frühen Frechheiten des Comic-Zeichners bis zu Entwürfen für die letzten Filme, dazu kommen vielerlei Manuskripte, Partituren, Kostüme, Fotos von Dreharbeiten sowie die Palmen und Oscars aus dem Trophäenschrank. Fellinis Arbeitszimmer ist mit Originalmobiliar liebevoll nachgebaut worden, und erstmals gibt es Einblick in die skurril illustrierten Traum-Tagebücher, die er über viele Jahre geführt hat. Die große Fellini-Show soll um die ganze Welt wandern; ihre nächste Station, vom 12. April an, ist Potsdam-Babelsberg.

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