US-Wahl Journalisten-Verband rät Korrespondenten zu größter Vorsicht

Am besten Begleitung durch Personenschützer: Der Deutsche Journalisten-Verband rät Korrespondenten, die in den USA über die Wahl berichten, zu drastischen Sicherheitsmaßnahmen.
Reporter-Mikros vor dem Weißen Haus

Reporter-Mikros vor dem Weißen Haus

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Alex Wong / Getty Images

Klare Worte vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV): Ausländische Journalistinnen und Journalisten sollten in den USA bei der Arbeit vor Ort größte Vorsicht walten lassen. Wenn friedliche Proteste in Washington und anderen Großstädten am Wahlabend in Gewalt umschlügen, so der DJV, müssten Berichterstatter darauf vorbereitet sein.

Empfohlen sei deshalb die Begleitung durch Personenschützer. Journalistinnen und Journalisten sollten darüber hinaus bei Einsätzen vor Ort einen engen Kontakt zu ihren Redaktionen halten. "Die Berichterstattung über die Präsidentschaftswahl wie auch über die Reaktionen auf der Straße ist ein absolutes Muss für Journalisten", erklärte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. "Da müssen aber auch die sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen stimmen."

Überall forderte die Sicherheitsbehörden in den USA auf, die Pressefreiheit durchzusetzen: "Dazu gehört, dass die Kolleginnen und Kollegen ihren Job machen können, auch wenn fanatische Medienhasser das verhindern wollen."

Angesichts der extrem polarisierten politischen Verhältnisse herrscht die Sorge, dass die Wahl des US-Präsidenten am Dienstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen könnte.

cbu/dpa
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