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»Was soll man mit dem Zeug tun?«

Für vier Milliarden Mark wollen die deutschen Energie-Konzerne bei dem niedersächsischen Ort Gorleben eine Atom-Fabrik nebst Atommüll-Lagerungsstätte errichten. Die Manager des Projekts erklären, es sei technisch machbar und gefahrlos für die Bevölkerung. Aber bislang gibt es in der ganzen Welt noch keine funktionierende Wiederaufbereitungsanlage dieser Größenordnung. Von drei in den USA gebauten kleineren Anlagen ist derzeit keine in Betrieb. Die Anfang der 60er Jahre mit ähnlichen Versicherungen, wie sie jetzt für Gorleben abgegeben werden, gebaute Atom-Fabrik von West Valley wurde zur Atom-Ruine. Die Geschichte dieses Unternehmens verfolgte der »New York Times«-Reporter Richard Severo. Seinem Bericht ist der folgende Auszug entnommen.
aus DER SPIEGEL 20/1977
Richard Severo
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