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Kino in Kürze »Water«

aus DER SPIEGEL 37/2006

spielt im Indien der späten dreißiger Jahre. Mit einer furiosen Eröffnungsszene, in der ein kleines Mädchen erfährt, dass sein greiser Ehemann gestorben ist, führt Regisseurin Deepa Mehta den Zuschauer in eine Welt ein, in der Frauen schon Witwen werden können, bevor sie geschlechtsreif sind. Von stiller und offener Rebellion handelt der Film, von Gleichmut und Übermut, von den trägen Fluten des Ganges und den turbulenten Zeitströmungen in den letzten Jahren der britischen Herrschaft. In Bildern, die den Zuschauer mit ihrer Schönheit so trunken machen, dass sie bisweilen den Blick trüben, feiert Mehta die Liebe zwischen der jungen Witwe Kalyani (Lisa Ray) und dem Polit-Aktivisten Narayan (John Abraham) als Revolte der Herzen.

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