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Filmförderung Welcome, Mr. America

aus DER SPIEGEL 4/1995

Es gibt deutsche Filmfinanziers, die ihr Geld lieber gleich in amerikanische Produktionen stecken. Ihrem Beispiel folgen nun auch öffentlichrechtliche Förderer: Das »Filmboard Berlin-Brandenburg« wird seinem amerikanisierten Namen gerecht, indem es Projekte von US- Regisseuren fördert: Jim Jarmusch bekommt 700 000 Mark, Hal Hartley 400 000 Mark, E. W. Swackhammer 880 000 Mark, dazu der Brite Mark Peploe 1,5 Millionen. Ferner werden zwei amerikanische Filme von deutschen Regisseuren unterstützt: Carl Schenkel erhält 500 000 Mark für »Rififi in New York« und Joseph Rusnak 700 000 Mark für »Hollywood Boulevard«. Damit die deutsche Filmkultur nicht ausstirbt, spendieren die Filmboarder vier Millionen Mark für einen Comic: »Werner - Der Metülisator«.

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