»World Press Photo 2022«-Gewinner Das sind die stärksten Fotos des Jahres

Mehr als 4000 Fotografen aus 130 Ländern hatten sich beworben – nun stehen die Gewinner für den World Press Photo Award fest. Sehen Sie hier die besten Pressebilder aus sechs Regionen der Welt.
Schreiende Frau bei einem Waldbrand auf der griechischen Insel Euböa: Fotos aus der Serie des Preisträgers Konstantinos Tsakalidis

Schreiende Frau bei einem Waldbrand auf der griechischen Insel Euböa: Fotos aus der Serie des Preisträgers Konstantinos Tsakalidis

Foto: Konstantinos Tsakalidis / Bloomb / World Press Photo

Aufnahmen von verheerenden Waldbränden und aus der Krise in der Ukraine sind beim renommierten Wettbewerb World Press Photo  als beste Pressebilder Europas ausgezeichnet worden. Das teilte die Jury am Donnerstag in Amsterdam mit. Die Auswahl erfolgte erstmals nach neuen Regeln: Die Preise wurden für Regionen vergeben.

Fotostrecke

World Press Award 2022: Die stärksten Bilder des Jahres

Foto: Lalo de Almeida / for Folha de São Paulo / Panos Pictures / World Press Photo

Eine regionale und eine globale Jury entschied über die besten Pressefotos in sechs Regionen in mehreren Kategorien. Aus den regionalen Gewinnern werden die globalen Sieger bestimmt. Diese werden am 7. April bekannt gegeben. Mehr als 4000 Fotografen aus 130 Ländern hatten sich mit insgesamt knapp 65.000 Bildern beteiligt.

Das beste Einzelbild aus Europa nahm Konstantinos Tsakalidis für Bloomberg News auf. Es zeigt die verheerenden Waldbrände auf der griechischen Insel Evia im Sommer 2021. Waldbrände sind ebenfalls Thema der ausgezeichneten Serie in der Kategorie »Stories« von Nanna Heitmann für Magnum Photos, aufgenommen in Sibirien.

Der Ukrainekonflikt vor Ausbruch des Krieges ist Thema einer Serie in der Kategorie »Langfristige Projekte«. Damit gewann der französische Fotograf Guillaume Herbaut von der Agentur VU' den ersten Preis. Er zeigt Spannungen in der Ukraine von 2013 bis 2021 sowie die Besetzung der Krim durch Russland und die Kämpfe in der Ostukraine.

Das Projekt »Das Buch von Veles« von Jonas Bendiksen über Fake News aus der nordmazedonischen Stadt Veles gewann den ersten Preis in der Kategorie »Open Format«.

ime/dpa
Mehr lesen über