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Zarah im Tingeltangel

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aus DER SPIEGEL 37/1985

Schier 30 Jahre lang hat der Berliner Schweizer Paul Seiler ihre Reliquien gesammelt: die der Zarah Leander, der Baß-Amsel des Dritten Reiches. Nach einer Biographie über seine Heilige griff der getreue Eckermann nun in seinen Bilder-Fundus. Resultat: »Zarah Diva. Das Porträt eines Stars« (Albino Verlag). Neben einer ausführlichen Film- und Diskographie bringt das stilvolle Gedenkbuch auch wenig bekannte Photos der frühen Zarah: Ähnlich der Marlene Dietrich, die sie später bei den Deutschen ersetzte, begann ihre Karriere mit Beineschmeißen in (schwedischen) Tingeltangel-Revuen; erst Goebbels ließ den losen Vogel zum mondänen Leid-Wesen stilisieren.

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