Zur Ausgabe
Artikel 91 / 110
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

»Zeit der zarten Bitternis«

Der weltweit erfolgreiche Leipziger Maler Neo Rauch über Feindseligkeiten in der Kunstwelt, seine Vorbehalte gegen eine abstrakte Ästhetik sowie seine Erinnerungen an Drangsalierungen und orgiastische Partys in der DDR
aus DER SPIEGEL 38/2006

SPIEGEL: Herr Rauch, Sammler von Asien bis Amerika betteln darum, Ihre Bilder kaufen zu dürfen, reservieren Werke, die noch nicht einmal gemalt wurden. Wer über Neo Rauch spricht, redet über Wartelisten, Wertsteigerungen, Auktionshöchstpreise, über diesen ungeheuren, nie dagewesenen Boom, den Sie ausgelöst haben. Darüber hinaus haben Sie mit Ihrem Bekenntnis zur Gegenständlichkeit eine ganze junge Malergeneration geprägt. Hat sich Ihr Künstlerleben jetzt bereits erfüllt?

Rauch: Ich hoffe nicht, denn ich brauche für meine Arbeit das Gefühl, dass das Beste noch kommt. Außerdem ist mir das Gerede über Preise unheimlich. Dieser Kram gehört in die Wirtschaftsteile der in Frage kommenden Blätter. Mich stört, dass es ständig nur um diese irrwitzigen Spekulationen geht.

SPIEGEL: Von diesen Spekulationen profitieren Sie aber.

Rauch: Der allgemeine Jubel ist doch nur Fassade. Dahinter spielt sich etwas ganz anderes ab. Viele empfinden die Wiederkehr der gegenständlichen Malerei als etwas Schauriges, das man ertragen muss. Um das Phänomen im Griff zu behalten, heftet man ihm diesen überdeutlichen Markteffekt an. Ich selber habe mich nie für irgendwelche Preislandschaften interessiert. Dafür war ich immer viel zu sehr

schlafwandlerisch verstrickt in meine eigenen Angelegenheiten.

SPIEGEL: Dennoch sind Sie reich geworden und in Ihrem Windschatten viele andere in Leipzig ausgebildete Künstler ebenso. Wie hat der Erfolg Ihr Leben verändert?

Rauch: Ich kann Ihnen versichern: Hier in Leipzig haut keiner auf die Kacke. Hier jedenfalls fährt keiner Rolls-Royce. Es gibt eben Autos, die nicht nach Leipzig passen, und das nicht nur der Schlaglöcher wegen. Die Leute, die ich kenne und schätze, die sind enorm fleißig und haben keine Zeit, extravaganten Neigungen nachzugehen.

SPIEGEL: Die gesamte Kunstszene lebt durch den Erfolg der Leipziger Maler auf. Noch nie war Gegenwartskunst so begehrt. Kein Grund, sich zu freuen?

Rauch: Ich freue mich natürlich über den Erfolg, aber ich misstraue dem Getöse in den Feuilletons. Es ist doch in Wahrheit so, dass alle begierig darauf warten, dass endlich was ganz Böses passiert. Ich sehe mich Anwürfen und Dackelbissen ausgesetzt. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass man das, was man in bedauerlicher Weise unter diesem blödsinnigen Begriff Neue Leipziger Schule zusammengefasst hat, pauschal zu diffamieren beabsichtigt.

SPIEGEL: Moment, Ihre Werke sind doch oft in Ausstellungen vertreten, in denen explizit diese Neue Leipziger Schule gefeiert wird, in denen die heutigen Maler als ästhetische Erben der Leipziger Schule aus DDR-Zeiten präsentiert werden. Gerade die Amerikaner sind ganz verrückt nach diesem mythischen Realismus der »New Leipzig School«.

Rauch: Das entzieht sich oft meinem Zugriff, ich bin es nicht, der die Bilder dort hinschickt. Der Begriff Neue Leipziger Schule ist unsinnig, und er wird gern gegen einen verwendet. Ich rede jetzt wirklich nicht von Kritik, sondern von regelrechter Feindseligkeit, die sich kritisch tarnt. In manchen Kunstkreisen wird das, was hier in Leipzig geschieht, seit einigen Jahren nicht mehr nur zähneknirschend

zur Kenntnis genommen. Die wollen, dass es weiterläuft wie in den neunziger Jahren.

SPIEGEL: Ein Jahrzehnt der Videokunst, der Neokonzeptkunst, der Fotografie - viele der damaligen Entdeckungen wurden tatsächlich an den Kunstschulen im Westen des Landes ausgebildet. Aber war es gleich eine ästhetische Verschwörung?

Rauch: Kunst sollte damals kopflastig sein, huldigte einem oft nur vordergründig sozialem Engagement und war spröde im Vortrag. Ein Maler galt als bemitleidenswerter Tropf. Und diese Auffassung gibt es ja immer noch, vor allem gefördert durch Ausstellungen wie Documenta und Manifesta, wo ja nach wie vor eine forcierte Zerebralität gefeiert wird. Alles, was landläufig als kunstschön gilt, soll da vermieden werden.

SPIEGEL: Soll das heißen, dass es Documenta-Künstler Ihrer Meinung nach auf Sperrigkeit, auf Abschreckung des Publikums anlegen?

Rauch: Zumindest gab es eine eingeschworene Kunstgemeinde, eine Auffassung davon, wie Kunst sein sollte. Und dann plötzlich tat sich hinter dem Rücken dieser versammelten Mannschaft die Erde auf, und da schoss nun so eine hässliche Pflanze namens Malerei empor, nach Terpentin stinkend.

SPIEGEL: Was stört daran Ihrer Meinung nach mehr - dass es sich bei dieser neuen Pflanze um Malerei handelt oder dass diese Maler aus Ostdeutschland kommen? Immerhin glauben viele, in Ihrer Malerei den sozialistischen Realismus durchschimmern zu sehen, etwa wenn Sie Menschen in Arbeitskluft, Fabrikgebäude oder wenn Sie - bei aller Verfremdung ins Surreale - Versatzstücke des Alltags malen.

Rauch: Wer bei mir eine der DDR huldigende Ästhetik sieht, sieht falsch. Wenn die DDR so gewesen wäre wie meine Bilder, hätte ich sie mit Zähnen und Klauen verteidigt. Nur, dass das hier eine Ostnummer ist, das werden sie uns bis in alle Ewigkeit drüben übelnehmen.

SPIEGEL: Ein Rauch ist auf einer Documenta generell nicht denkbar?

Rauch: Das ist nicht vorstellbar.

SPIEGEL: Ärgert es Sie, dass Ihnen die Anerkennung einer bestimmten Schicht in der Kunstszene verschlossen bleibt?

Rauch: Nein. Das müssen Sie mir jetzt einfach glauben. Ich habe damit meinen Frieden gemacht. Dennoch habe ich viel Freude an der Verbalisierung dieser Divergenz.

SPIEGEL: Der Chef der nächsten Documenta, Roger Buergel, sagt, er wolle das Sinnliche in der Kunst feiern. Klingt, als könnten Sie sich mit ihm einigen.

Rauch: Veranstaltungen wie die Documenta interessieren mich eher als Besucher. Mein Selbstverständnis als Maler korrespondiert nun einmal nicht mit der inhaltlichen Rahmensetzung derartiger Veranstaltungen.

SPIEGEL: Vielleicht lässt sich die Skepsis gegenüber der neuen Malerei damit begründen, dass da eine wahre Massenbewegung entstanden ist. Sind Sie nicht selbst manchmal verblüfft über die Vielzahl junger Künstler, die plötzlich die gegenständliche Malerei für sich entdecken?

Rauch: Das ist ja klar, dass es da sehr viel Konjunkturrittertum gibt. Die Aussicht, mit im Handumdrehen zu fabrizierenden Fotoabmalungen ebenfalls im Handumdrehen Millionär zu werden, ist von allergrößter Verführungskraft.

SPIEGEL: Von wegen Fotoabmalungen - viele imitieren doch einfach den Stil eines Neo Rauch, geben sich figürlich, farbig, geheimnisvoll. Malerei aus Deutschland, am besten »from Leipzig«, ist international ein Bestseller. Wer malt wie Sie, dem ist der Erfolg garantiert.

Rauch: Stimmt das? Was ich sehe, ist eher positiv. Wir haben doch inzwischen eine enorme Mannigfaltigkeit im Stilistischen, also nicht mehr diese starke Gleichschaltung in der Malerei, wie wir sie vor ihrem vorübergehenden Ende in den Achtzigern hatten.

SPIEGEL: Jetzt sprechen Sie von Jahren, in denen die sogenannten Neuen Wilden Furore machten, mit einer Malerei, die großformatig, pastos, expressiv war?

Rauch: Ja, ich meine diese Fixiertheit auf das Trashige und rabiat Ruppige. Demgegenüber ist ja die Szenerie hier viel durchwachsener, viel heterogener.

SPIEGEL: Aber es scheint einen großen Konsens zu geben: Wer auffallen will, malt anschaulich. Bei den neuen Malern gibt es viel grünes Idyll, mal heiter, mal düster, es gibt leere Räume mit Rattansesseln und immer wieder junge Menschen. Man ist geeint im Kampf gegen die Abstraktion.

Rauch: Ich selber wollte diesen Kampf gar nicht mehr führen. Aber ich musste in den späten Neunzigern feststellen, dass ich von jüngeren Kollegen, die abstrakt malten, heftig angegriffen wurde. Also musste ich plötzlich doch wieder die alte Schützengrabenmontur anlegen und zurückfeuern, obwohl ich gleichzeitig neben der Situation stehe und mich frage: Worauf lässt du dich hier ein?

SPIEGEL: Warum nehmen Sie den Kampf überhaupt auf, warum können Sie nicht beides gelten lassen, Gegenständlichkeit und Abstraktion?

Rauch: Mir ist ein gutes abstraktes Bild tausendmal lieber als ein schlechtes figuratives. Ich habe selbst hin und wieder Kunst gekauft, und darunter ist auch Abstraktes. Dennoch halte ich die figurative Malerei inzwischen für das Nonplusultra.

SPIEGEL: Warum eigentlich?

Rauch: Nichts kann mich so umhauen wie ein gutes figuratives Bild. Außerdem ist es viel schwerer, ein gutes figuratives Bild zu malen als ein gutes abstraktes. Die Gefahr, dass man sich bei der figurativen Malerei lächerlich macht, ist sehr groß.

SPIEGEL: Das müssen Sie jetzt erklären.

Rauch: Hätte ich dieses Bild, das da gerade hinter uns hängt, lediglich in 26 Farbfelder eingeteilt und die mit größtem Geschick so aufeinanderstoßen lassen, dass zwischen ihnen Reibungshitze entsteht, dann hätte niemand etwas dagegen sagen können. Ich bin sicher, dass ich hervorragende abstrakte Bilder malen könnte, aber es würde mich langweilen, weil ich weiß, dass nie etwas schiefgehen würde. Wenn ich mich aber mit einer Physiognomie befasse, mit einem faustgroßen Köpfchen, dann entscheidet manchmal ein halber Millimeter darüber, ob ich hier die Physiognomie eines Idioten vor mir habe oder die eines Nobelpreisträgers.

SPIEGEL: Bernhard Heisig, einer der Vorzeigemaler der DDR und Ihr Professor, hat mehrmals betont, dass er mit Ihrer Malerei nie so viel anfangen konnte. Neid des Lehrers auf den erfolgreichen Schüler?

Rauch: Bald nachdem ich bei ihm angefangen hatte, kam er zu mir und hat gesagt: »Wissen Sie was, wir lassen das hier mal offiziell weiterlaufen, aber ich weiß nicht, was ich Ihnen sagen soll.« Wir hatten dann nichts weiter miteinander zu tun. Ich war damals enttäuscht, denn ich war vorübergehend stark von seiner Art zu malen beeinflusst. Aber offenbar war ich ihm nicht nahe genug. Er hat immer nur die favorisiert, die ihm so nahe wie möglich waren.

SPIEGEL: Heisig beschrieb seine eigenen Bilder einmal als erkennbar deutsch. Gerade auf das ausländische Publikum wirkt auch Ihre Kunst sehr deutsch. Ist Ihnen das recht?

Rauch: Ich würde mich jedenfalls nicht von vornherein dagegen sperren, weil ich glaube, dass die Welt nur dann wirklich farbig ist, wenn es stark ausgeformte Regionalismen gibt, auf hohem Niveau. Im Gegensatz zu irgendeiner Form von kulturellem Esperanto. Das fände ich grauenhaft. Aber wenn ich überlege, welche Kunst typisch deutsch sein soll, da fallen mir die Mecklenburger Waldseen ein, gemalt von Walter Leistikow. Das ist 19. Jahrhundert, und es ist auf jeden Fall schon mal nicht französisch. Max Beckmann empfinde ich auch als sehr deutsch.

SPIEGEL: Warum?

Rauch: Das ist mir wieder bewusst geworden, als ich in Malaga im Picasso-Museum war und mich gefragt habe, ob ich nicht vielleicht auch mal eine Zeitlang so leben sollte wie Picasso. Diese mediterrane Leichtigkeit, so irgendwo an der Côte d'Azur ein Atelier zu beziehen, viel Rotwein, jede Menge junges Weibervolk um mich herum und jeden Tag 30 Bilder mit leichter Hand auf die Leinwand gehuscht. Ich könnte es natürlich nicht. Ich wäre mir der Lächerlichkeit dieser Situation von vornherein bewusst. Beckmann ist Picasso formal an einigen Stellen sehr ähnlich. Aber dann ist es auch immer wieder diese Bleiverglasung, diese Kontrolle, diese Strenge, die den Exzess des Freien und der Leidenschaften verhindert. Und das ist bei mir nicht anders.

SPIEGEL: Beckmann war, wie viele Maler des frühen 20. Jahrhunderts, wichtiges Vorbild für die DDR-Kunst. Man griff auf der Suche nach Inspiration überhaupt oft auf vergangene Stile zurück, modern oder vormodern, und interpretierte sie neu. Was die unterschiedlichen Kunstgattungen in

der DDR einte, war eine melancholische Grundfärbung, die heute auch viele in Ihrer Malerei sehen. Ist die melancholische Ausdrucksweise typisch ostdeutsch?

Rauch: Ich denke, dass während der DDR-Zeit tatsächlich so eine zarte Bitternis in alles reinspielte, auch in das Schöne. Das wurde nur scheinbar ausgetrieben durch den Radau des quietschbunten Betriebes, der nach der Wende über uns kam. Allerdings wäre es fatal, wenn man vergessen würde, dass es in der DDR neben dieser Tristesse auch eine wild aufschäumende Vitalität gab. Unter den repressiven Rahmenbedingungen brodelte das Leben.

SPIEGEL: In welchen Situationen kam diese Lebenslust auf?

Rauch: Fragen Sie einfach mal so Herren meines Alters, die im Westen aufgewachsen sind und immer mal hier rüberkamen. Die waren begeistert von der Unkompliziertheit ostdeutscher Frauen. Es gab hier wilde Partys, orgiastische Umtriebe.

SPIEGEL: Wie wild konnte es zugehen, wenn man davon ausgehen musste, dass in allen Lebenslagen auch Spitzel dabei waren?

Rauch: Wir haben uns den Spaß nicht verderben lassen. Und wenn ich wir sage, dann meine ich die Leute, die ich meinem Freundeskreis zurechnete. Ich denke übrigens nicht im Traum daran, Einsicht in meine Stasi-Akte zu beantragen.

SPIEGEL: Inwieweit mussten Sie sich mit dem System arrangieren, um den erwünschten Studienplatz zu erhalten?

Rauch: Ich gebe zu, dass ich mich rückblickend in außerordentlich opportunistischen Lagen beobachten kann. Ich habe es zugelassen, dass man mir suggerieren konnte, dass ich nicht die Spur einer Chance hätte, an der Leipziger Hochschule oder einer anderen Kunsthochschule angenommen zu werden, wenn ich nicht drei Jahre zur Nationalen Volksarmee gehen würde.

SPIEGEL: Wollten Sie so unbedingt an der Leipziger Hochschule Malerei studieren, weil Ihre Eltern, die früh gestorben sind, dort auch studiert haben?

Rauch: Ja, da ragte etwas ins Leere, da musste ich anknüpfen.

SPIEGEL: Sie waren erst wenige Wochen alt, als Ihre Eltern im Mai 1960 bei einem Zugunglück im Leipziger Hauptbahnhof umkamen. Ihre Eltern waren sehr jung, gerade mal 20 Jahre alt.

Rauch: Ja, ich bin das Kind von Kindern. Aus meiner Sicht sind natürlich 20-Jährige Kinder. Ich habe aber, als ich bei meinen Großeltern aufwuchs, nie ein Verlustempfinden gehabt, jedenfalls nicht in meinem Bewusstsein. Es fehlte mir an nichts. Und die Eltern liefen praktisch als imaginäre Parallelexistenzen immer mit.

SPIEGEL: Viele Waisen idealisieren ihre Eltern. Geht es Ihnen auch so?

Rauch: Wahrscheinlich schon. Das Verrückte ist, dass mir meine Eltern, je älter ich werde, immer wichtiger werden. Ich habe gerade Fotos von meiner Mutter rahmen lassen. Sie war sehr schön.

SPIEGEL: Nach der Wende galt die Kunsthochschule, aus der Sie kamen, als Propagandaschmiede, und die gegenständliche Malerei schien - eben weil sie jahrzehntelang politisch genutzt worden war - diskreditiert. Hatten Sie Existenzangst?

Rauch: Komischerweise wurde ich nicht panisch. Vielleicht habe ich sogar diese Ruhe genossen.

SPIEGEL: Es war eine Zeit drastischer, auch schneller Veränderungen. Wieso Ruhe?

Rauch: Erst einmal interessierte sich wirklich kein Mensch für unsere Malerei. Bei einer Galerieausstellung in Leipzig 1993 habe ich null Komma nichts verkauft. Für lächerlich wenig Geld hätte man damals riesige Leinwände erwerben können. Heute hätten sie den Wert eines Einfamilienhauses, damals wollte sie niemand. Allmählich lief es dann an.

SPIEGEL: Das ist eine Untertreibung, Sie sind innerhalb weniger Jahre eine Weltberühmtheit geworden.

Rauch: Da geschah nichts über Nacht. Aber eigentlich lief es so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wusste: Ich gebe mir alle erdenkliche Mühe, etwas Vernünftiges zu fabrizieren, feile daran herum in der Hoffnung, irgendwann tatsächlich ein Kunstwerk zu Wege zu bringen. Und irgendwann würde ich davon leben können. Mir fiel das leicht: Beharrungsvermögen, Hartnäckigkeit, auch Kontemplation, Selbstvergewisserung und Unbeirrbarkeit.

SPIEGEL: Herr Rauch, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

* Installation der US-Amerikanerin Lorna Simpson auf der Documenta XI in Kassel 2002. Das Gespräch führten die Redakteurinnen Susanne Beyer und Ulrike Knöfel.

Zur Ausgabe
Artikel 91 / 110
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.