Zwiebelfischchen Ausgenommen Fahrräder und Samstage

Wollen Sie wissen, wie Deutschland wirklich bei Pisa abgeschneidet hat und wie man aus Ausländer gute Deutsche machen kann? Dann stampfen Sie nicht die Beet, sondern lesen Sie lieber die Zwiebelfischchen!




Wer da glaubt, Pisa sei weit, weit weg in Italien, der liegt turmschief und hat sich gehörig geschnitten! Entdeckt im MTV-Videotext:


eingeschickt von Frank Lücker, Ratheim



Wieder ein gescheiterter Versuch, ein Fremdwort in die deutsche Sprache zu integrieren. Aus einem Media-Markt-Prospekt:

eingeschickt von Alexander Busse, Mülheim an der Ruhr



Die Wahl des richtigen Fremdwortes ist oft das reinste Waggon-Spiel. Das weiß man auch in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE:

eingeschickt von vielen aufmerksamen SPIEGEL-ONLINE-Lesern

Lesen Sie dazu auch diese lexikalische Erläuterung von Zwiebelfisch-Leserin Berit Langeneck aus Hamburg:

Das Wok (lat. patina rotunda), ein kleines, possierliches Tierchen, ist vor allem in mitteleuropäischen Gebirgsregionen heimisch. Da es extrem lichtscheu ist, kann man es meistens nur abends an abschüssigen Hängen beobachten, wo es sich oftmals aus noch nicht erforschten Gründen in Rudeln hinabstürzt (-> Lemming). Da das Wok aufgrund dieser Verhaltensweise vom Aussterben bedroht ist, hat sich innerhalb der Tiermedizin die Spezialisierung auf das Wok herausgebildet. Bekanntester Wok-Veterinär ist der Dreifach-Rodel-Olympiasieger Georg Hackl (Literatur: Spiegel.de, 12.März 2006: "Mit 90 Sachen zum Wok-Weltmeister")



He, ich bin ein Samstag, ich darf hier durch! Fotografiert in Saas Fee:

eingeschickt von Stefanie Bendels, Lörrach



Während sich die Sumatra-Tiger im Stuttgarter Zoo vermehren, sterben in der "Ludwigsburger Kreiszeitung" die Nebensätze aus. Weil dies ist ein Fundstück vom 23.7.2005:

eingeschickt von Christina Lunkmohs, Markgröningen



Also, vom Dirigenten Wängler suche ich ja auch noch LPs, und zwar ganz dringend! Wer welche hat, bitte sofort an Zwiebel Fisch schicken! Gefunden in der "Bruchsaler Woche":

eingeschickt von Anne Doppelbauer, Bretten


Buchstabensalat im Saftladen. Entdeckt am Hauptbahnhof in Wiesbaden am 15.01.2006:

eingeschickt von B.Quinn, Wiesbaden

Anmerkung des Zwiebelfischs:
Dies Malheur hätt man vermieden,
Hätt man sich für Deutsch entschieden
Und Pampelmuse hingeschrieben



Beet-Stampfer sind am Gardasee nicht gern gesehen. Und Leute, die sich aufs Gas legen, auch nicht. Aufnahme aus dem Jahr 2002:

eingeschickt von Jens Brüggemann, Langenhagen



Hunde essen aus dem Napf, Astronauten essen aus der Tube, und Bauern? Rustikale Tischmanieren im Österreich, fotografiert in Ischgl

eingeschickt von Marc Pierro, 32425 Minden



Und wieder ist ein Fall von Menschenhandel aufgeflogen, diesmal in einem Edeka-Markt in Kaiserslautern. Fotografiert am 06.03.2006:

eingeschickt von Lars Barzen, 67705 Trippstadt



Was sagt uns dieser Hinweis? Achtung, liebe Kröten, ab hier müsst ihr aufrecht gehen! Oder: Achtung, Fußgänger, haltet eure Kröten bereit, gleich wird die Maut fällig! Oder: Menschen sind auch nur Kröten! Gesehen in der Eifel:

eingeschickt von Michael Kappes, 54306 Kordel



Seit Gotthilf Fischer die Leitung der Gewerkschaft der Polizei übernommen hat, hat sich dort einiges geändert. Aus der Online-Ausgabe der "Berliner Morgenpost" vom 02.03.2006

eingeschickt von Wolfgang Schneider, Berlin



Wie kann man aus Programmspalten-Schreibern sattelfeste Grammatikkenner machen? Gefunden im Fernsehprogramm der Wochenendausgabe der "Süddeutschen Zeitung" vom 28./29.01.2006:

eingeschickt von von Ralph Zimmer, Saarbrücken



Rehtlich verdient. Angebot einer Nürnberger Kneipe, Momentaufnahme vom 05.02.2006:

eingeschickt von Rüdiger Vicari, Frankfurt

Wenn auch Sie eine amüsante Entdeckung gemacht und fotografiert haben, dann schreiben Sie dem Zwiebelfisch! Bitte geben Sie Ort und ungefähres Datum der Aufnahme mit an. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

Hier können Sie dem Zwiebelfisch eine Mail schreiben!

Postanschrift: Bastian Sick, Am Sandtorkai 56, 20457 Hamburg.

Bitte geben Sie die genaue Quelle an (Name der Zeitung, Adresse der Internetseite, Datum des Fundes) sowie Ihren vollständigen Namen und den Ort, in dem Sie wohnen. Für den Fall, dass ein eingeschicktes Foto nicht von Ihnen selbst gemacht wurde, bitten wir darum, den Namen des Fotografen anzugeben. Bei Fundstücken von anderen Internetseiten gilt: Bitte keine Links schicken, sondern besser gleich einen Screenshot, da Seiten mit Fehlern nachträglich geändert werden können.

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